Im März diesen Jahres war der Kaufvertrag perfekt, Ocean Independence hatte an einen erfahrenen Eigner vermittelt. Mit der Auslieferung der 50 Meter langen Hybrid-Superyacht hat die niederländische Werft einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Baunummer YN 20750 ist Heesens dritte Übergabe im Jahr 2025.
Als Nummer drei der 50 Meter langen Aluserie mit Fast Displacement Hull Form (FDHF) hat auch “Orion” einen Hybridantrieb. Dies ermöglicht leises Fahren, einen reduzierten Kraftstoffverbrauch und vergleichsweise geringe Emissionen.
Peter van der Zanden, Head of Engineering bei Heesen Yachts, erklärt: "Unsere Expertise im Aluminium-Leichtbau, kombiniert mit der effizienten Rumpfform und dem Hybrid-Antriebssystem, machen “Orion” zu einer außergewöhnlichen Yacht."
Zwei MTU-Motoren (12V 2000 M61, IMO III) treiben “Orion” an, zur Höchstgeschwindigkeit von 16,3 Knoten kommt eine transatlantische Reichweite von 3750 Seemeilen bei zwölf Knoten Fahrt. Im Hybridmodus bei zehn Knoten sinkt der Verbrauch auf nur 45 Liter pro Stunde. Während der Probefahrten auf der Nordsee machte “Orion” durchweg eine gute Figur.
Mit ihrem geringen Tiefgang von nur 2,15 Metern ist die Yacht für diverse Reviere geeignet - auch für die flachen Gewässer der Bahamas, ein beliebtes Ziel von Chartergästen.
Das elegante, zeitgenössische Interieur an Bord der Heesen “Orion” stammt von Cristiano Gatto. Zu den 37 verschiedenen Materialien zählen italienischer Marmor, hochglänzende Hölzer und gewebtes Leder. Die Außenlinien von Frank Laupman (Omega Architects) zeigen einen markanten vertikalen Bug und große, vom Boden bis zur Decke reichende Fenster.
Ein Volumen von 499 Gross Tons bietet zwölf Gästen in sechs Kabinen viel Platz, darunter eine Eignerkabine auf dem Hauptdeck und eine VIP-Suite auf voller Yachtbreite. “Orion” wird sich der Charterflotte von Ocean Independence anschließen.

Redakteurin News & Panorama