“Atina” sinkt vor OlbiaFlammeninferno auf 47 Meter langer Luxusyacht

Leonie Meyer

 · 12.08.2024

Rauchsäule vor der sardinischen Küste
Foto: Screenshot/guardiacostieraolbia
Die 47 Meter lange Heesen-Superyacht “Atina” ist nach einem verheerenden Feuer vor der sardinischen Küste gesunken.

Die 47 Meter lange Heesen-Superyacht “Atina” versank am Samstagabend (10.08.) vor der sardinischen Küstenstadt Olbia, nachdem an Bord ein verheerendes Feuer ausgebrochen war. Das Schiff, das zuletzt für satte 16,25 Millionen Euro verkauft wurde, stand plötzlich in Flammen, die sich vom Heck des Schiffes ausbreiteten, bevor es schließlich kenterte und sank. Glücklicherweise konnten alle 16 Personen an Bord rechtzeitig evakuiert werden und blieben unverletzt. Das berichteten diverse italienische Medien.

Rettungskräfte für mehrere Stunden im Einsatz

Die Feuerwehr von Olbia und die Küstenwache waren stundenlang im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen und Umweltschutzmaßnahmen zu ergreifen, um ein mögliches Auslaufen von Treibstoff zu verhindern. Trotz aller Bemühungen konnte nicht verhindert werden, dass “Atina” im Meer versank.

Video vom Rettungseinsatz

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Die genaue Ursache des Brandes ist noch unbekannt und wird derzeit von den Behörden untersucht. “Atina” wurde 2008 von einer niederländischen Werft ausgeliefert und hatte im Laufe der Jahre verschiedene Namen, darunter “Elandess”, “Raasta” und “Naseem”. Nach einem aufwendigen Umbau im Jahr 2021 war sie für den Charterbetrieb optimiert worden und bot ihren Gästen luxuriöse Annehmlichkeiten wie einen größeren Pool, einen Teppanyaki-Grill und eine große Bar auf dem Sonnendeck.

Mögliche Konsequenzen für den Schiffsbetreiber

Der Vorfall hinterlässt viele Fragen über die Sicherheitsstandards an Bord solcher Schiffe. Es bleibt abzuwarten, was die Ermittlungen zur Brandursache ergeben und welche Konsequenzen für den Schiffsbetreiber und die beteiligten Parteien folgen werden.

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Leonie Meyer

Leonie Meyer

Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion

Leonie Meyer wuchs mit dem Bootfahren in Kroatien auf und blätterte schon als Kind durch das BOOTE-Magazin ihres Vaters. Während und nach ihrem abgeschlossenen Internationalen Journalismus-Studium absolvierte sie Praktika bei verschiedenen Medien im Ausland. 2020 zog sie es für ein Praktikum zum BOOTE-Magazin, weshalb sie nach ihrem Volontariat bei einer Tageszeitung zurückkehrte. Seit 2023 arbeitet Leonie Meyer als Redakteurin in der Wassersport Digital-Redaktion und ist neben dem Betreuen der Websites unter anderem für den YACHT-Podcast zuständig.

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