Die norddeutsche Werft liefert mit der B-50 die neue Generation ihrer Eigenmarke Bandido – die Customabteilung für exklusive Explorer. Mit einem Volumen von 499 Gross Tons bietet das 49,90 mal 9,30 Meter große Gefährt genug für zwölf Gäste in sechs Suiten, wobei die Eignerfamilie ein privates Deck plus Jacuzzi-Terrasse bezieht. Da das Ruderhaus darunter liegt, genießen sie durch die deckenhohen Fenster freie Sicht auf die Umgebung. Zur Unterhaltung haben die Designer an alles gedacht: ein Freiluftkino im hinteren Teil des Oberdecks, eine Gym mit Klappbalkon auf dem Unterdeck sowie ein sechs mal 2,5 Meter großer Pool auf dem hinteren Hauptdeck. Hier legen sich die Schanzkleider auf die Seite, um das Loungeareal zu erweitern. Raus mit den Liegestühlen!
Auf 50 Metern Länge ist Flexibilität gefragt: Fährt der Hubboden des Wasserbeckens nach oben, entsteht hier eine stabile Landefläche für den Helikopter oder ein Parkplatz für den Tender, mit dem die Gäste kleinere Entdeckertouren unternehmen. Die B-50 selbst geht mit Diesel-Elektro-Antrieb und VETH Pods auf Reisen, Drettmann gibt eine Höchstgeschwindigkeit von 14 Knoten an, bei zehn Knoten im Reisemodus schafft der Explorer rund 4500 Seemeilen nonstop - ohne Diesel oder Wasser nachzutanken.
Drettmann ist stolz auf ihre Erfahrung im Bereich der individuellen Einzelanfertigungen. Das Bremer Unternehmen hat nicht nur 1000 Flybridge-Yachten bis zu einer Länge von über 40 Metern gebaut, sondern auch 25 Explorer zwischen 30 und über 52 Metern Länge ausgeliefert. Claus-Ehlert Meyer, Geschäftsführer von Deutsche Yachten im Deutsche Boots- und Schiffbauer-Verband (DBSV), kommentiert: “Ein sehr interessantes Yachtprojekt, das sicherlich viele Kunden ansprechen wird.” Die B-50 soll in den Niederlanden gebaut werden.

Redakteurin News & Panorama