„Bloom“Strandresort auf See mit grenzenlosen Räumen

Uske Berndt

 · 02.04.2024

„Bloom“: Das  83 Meter lange Gill Schmid Design entsteht aus Stahl, allerdings ist die Baustelle noch nicht fix
Foto: Werft
Gill Schmid Design hat sich die vielen Kundenwünsche nach einer umweltfreundlichen, zukunftsfähigen Yacht mit einem modernen Layout zu Herzen genommen und stellt daraufhin das 83-Meter-Projekt „Bloom“ vor.

Was die Nachhaltigkeit angeht, ist ein E-Hybrid-Antrieb die Antwort, die Sache mit der Raumaufteilung ermöglicht eine „Free From Bulkheads (FFB)-Plattform“ von Lateral Naval Architects, die innen eine weitgehend freie Platzierung der Räume und Themenbereiche zulässt. So entwarf das New Yorker Duo Veronika Schmid und Alistair Gill eine offene Fläche auf zwei Etagen, durch die sämtliche Gäste ungehindert flanieren können, in etwa so wie in einem Strandresort mit direktem Zugang zu den Pools oder dem Meer.

Vier der insgesamt sechs Gästesuiten liegen auch auf Meeresniveau und rücken das Wasser zum Greifen nah heran. Das gilt natürlich ebenso für den Beachclub samt Pool aber auch für die offene Gym- und Spa-Lounge. Wasser taucht noch in anderer Form auf, und zwar indem ein riesiges Aquarium den Eingang zu den Gästeräumen markiert. Von all dem feuchtfröhlichen Trubel können sich die Eigner auf ihr privates Deck zurückziehen, wo sie ihr eigenes Jacuzzi plus Outdoor-Kino und Feuerstelle genießen. Das Konzept von „Bloom“ dürfte vor allem jüngere Eigner ansprechen, für die es an Bord neben all den flexibel nutzbaren Räumen natürlich eine Saft- und Sushibar gibt, sowie auf jedem Deck eine größere Galley, um Speisen auch mal gemeinsam zuzubereiten.


Uske Berndt

Uske Berndt

Redakteurin News & Panorama

Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.

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