MISSION-M, eine 50,45 Meter lange Expeditionsyacht mit 499 Bruttoregistertonnen, richtet sich an Eigner, die abgelegene Regionen, Polargebiete und entfernte Küsten ansteuern wollen. Die Klassifizierung nach Polar Code C und Eisklasse 1D ermöglicht Fahrten in eisbedeckten Gewässern. Zwei Caterpillar C32-Motoren mit je 895 Kilowatt Leistung treiben die Yacht über eine Doppelruderanlage an.
Bei acht Knoten Fahrt erreicht die MISSION-M eine Reichweite von 7.000 Seemeilen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 14 Knoten. Das Außendesign stammt von Weel Sluijter, einem Amsterdamer Studio, das von Bernd Weel und Jim Sluijter geleitet wird.
Carla Guilhem Design aus Miami verantwortet das Interieur der MISSION-M und orientiert sich dabei am japanischen Konzept Seijaku. Diese Philosophie beschreibe nicht Stille, sondern innere Ruhe, die auch in Bewegung bestehen könne. Während die Yacht durch die Ozeane navigiere, solle der Innenraum als Rückzugsort dienen.
Materialien, Farbtöne und Proportionen seien bewusst zurückhaltend gewählt. Die Gestaltung verzichte auf Überflüssiges und vermeide alles, was nach Aufmerksamkeit suche. Jeder Raum sei so komponiert, dass er den Rhythmus verlangsame und ein Gefühl von Balance schaffe. Mission-M hat Platz für zehn Gäste, um die sich elf Crewmitglieder kümmern.
Eine Breite von 8,93 Meter und der Tiefgang von 2,80 Meter ermöglichen den Zugang zu flacheren Gewässern. Für die Ausflüge vor Ort stehen ein 8,5 Meter langer Arksen 28 Expeditionstender oder ein Zehn-Meter-Roam Landing Craft bereit. Als Crewtender dient ein fünf Meter langes Ribeye SOLAS RIB. Optional lässt sich ein U-Boat Worx Nemo oder ein Icon A5 Wasserflugzeug integrieren.
Mission-M bietet zudem Stauraum für 20-Fuß-Expeditionscontainer nach Maß. Zur Wassersportausrüstung zählen Jetskis, E-Foils, Seabobs und Kajaks.

Redakteurin News & Panorama