Die Konzepte laufen unter dem Namen „Numarine Atelier". Dafür beauftragte die Werft fünf Studios: Hot Lab aus Italien, Ofist aus der Türkei, Vallicelli Design aus Italien, Sturge & Toth aus Großbritannien und Österreich sowie Carla Guilhem Design aus den USA. Alle Konzepte sind für die beiden neuen Modelle 38XPC und 39MXPC, die im Frühjahr präsentiert wurden.
Das Außendesign der Classic Line stammt von Can Yalman, die Konstruktion von Umberto Tagliavini. Bei der Classic Line bleiben Explorer-Autonomie, Langstrecken-Komfort und großzügige Volumina erhalten, während die ästhetische Ausrichtung eher Anhänger klassischer Yachten anspricht.
Die fünf Studios erhielten bewusst keine Vorgaben für eine einheitliche Materialpalette. Jedes Team entwickelte eine eigene Kombination aus Hölzern, Stein, Textilien, Metall und haptischen Oberflächen. Die Unterschiede zwischen den Konzepten sind deutlich: Einige Entwürfe arbeiten mit wärmeren, natürlichen Designs, andere setzen auf Hochglanz, starke Kontraste oder Extravaganz. Alle Studios brachten ihre kulturellen Referenzen, ihr Verständnis von Proportionen und ihre Ideen vom zeitgenössischen Wohnen ein.
Trotz der visuellen Unterschiede teilen alle Konzepte fundamentale Prinzipien. Im Vordergrund steht die Nutzbarkeit, schließlich sollen die Yachten nicht nur bewundert werden. Komfort, Stauraum, Funktionalität und die Verbindung zwischen Innen- und Außenbereichen spielen eine zentrale Rolle.
Alle Entwürfe zielen auf eine zeitlose Gestaltung ab, die nicht kurzlebigen Trends folgt. Luxus entsteht durch geschickte Raumnutzung, Proportionen, Materialien, Licht, Handwerkskunst und das Wohlbefinden der Gäste.
Numarine entwickelte zudem eine Wellness-Option für die Badezimmer der Classic Line. Das Angebot umfasst zirkadiane Beleuchtung, gereinigte Luft, mineralreiches Wasser, Infrarot-Sauna, Kältetherapie und spezielle Duscherlebnisse. Ein Konzept, das über ein traditionelles Spa hinausgeht und die Lebensqualität an Bord verbessern soll.
„Die anfängliche Resonanz auf die Classic Line war sehr ermutigend. Sie ist für Eigner, die unsere Philosophie und Fähigkeiten schätzen, aber eine andere Ästhetik suchen", sagt Patrik von Sydow, CEO von Numarine. Statt Eigner zu bitten, sich Individualisierung vorzustellen, gebe man ihnen fünf starke kreative Ausgangspunkte. Von Sydow: „Wir glauben, das wird die Classic Line für ein breiteres Spektrum an Vorlieben und Märkten relevant machen, während eine klare Numarine-Identität im Kern erhalten bleibt. Wir sind sehr gespannt auf die Reaktion der Branche in dieser Messesaison."

Redakteurin News & Panorama
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