Die sechste Nauta Air zeigt ein überarbeitetes Design und technische Weiterentwicklungen gegenüber früheren Modellen. Mit dem verantwortlichen Designstudio Nauta arbeitet die Werft aus Ancona seit 2014 zusammen. „Im Jahr 2014, mit dem Launch von “Volo”, markierte die Nauta Air Linie den ersten Schritt hin zu unseren Semi Custom-Explorern", erklärt Vasco Buonpensiere, Mitgründer und CEO von Cantiere delle Marche.
Die 108 misst 32,6 Meter in der Länge bei 7,55 Meter Breite. Zwei Caterpillar C18 Acert Motoren mit jeweils 533 Kilowatt treiben die “Tartaruga” an. Ein Selective Catalytic Reduction System erfüllt die IMO-Emissionsstandards. Michel Chryssicopoulos von IYC begleitete das Projekt als Managing Partner.
“Tartaruga” zeigt mehrere Designänderungen gegenüber früheren Nauta Air Modellen. Fashion Plates fügen sich nahtlos in die dunkle Verglasung des Hauptdeck-Salons ein. Der großzügige Rumpf schafft helle und offene Innenräume. „Zeitlose Außenlinien drücken einen starken maritimen Charakter und echten Entdeckergeist aus", sagt Guido Valtorta, Co-Direktor von Nauta. Explorer de Luxe RJ155.
Die Yacht bietet Platz für bis zu zwölf Gäste in fünf Suiten. Crew-Unterkünfte für fünf Personen liegen im Unterdeck. Die Kapitänskabine befindet sich neben dem Steuerhaus auf dem Oberdeck. Dieses Layout ermöglicht eine effiziente Zirkulation für Gäste und Crew.
Das Bordleben findet tagsüber draußen statt, und so bietet das Cockpit viel Platz und freie Sicht nach achtern, das großzügige Sonnendeck bildet einen weiteren sozialen Mittelpunkt.
„Das maßgeschneiderte Innenraumkonzept spiegelt den Lebensstil und die Sensibilität des Eigentümers wider”, erklärt Valtorta. Geometrische Formen treffen auf ausgewählte Möbelstücke. Natürliche Farbtöne, authentische Materialien und klare Linien prägen die Atmosphäre. Organische Details zeigen handwerkliche Präzision. Große Öffnungen durchfluten die Räume mit Licht, Innen- und Außenbereiche verschmelzen zu einem durchgehenden Wohnkonzept.
“Tartaruga” verfügt über ein Dynamic Positioning System. Dieses hält die Yacht automatisch in Position, ohne dass Anker ausgebracht werden müssen. Das System reagiert auf Beschränkungen in ökologisch sensiblen Gebieten, wo konventionelles Ankern verboten ist.
Die Rumpfarchitektur kombiniert Ästhetik mit Leistung. Ein Wulstbug und flache Heckbereiche verbessern die Treibstoffeffizienz, diese Konstruktionsmerkmale sorgen für Stabilität und Seetüchtigkeit. Die Baunummer sieben steht kurz vor der Fertigstellung.

Redakteurin News & Panorama