“Maverick”Ein Traum wird wahr – der 44-Meter-Explorer auf Grönlandreise

Solide Basis: Die Eigner orderten die 44 Meter lange „Maverick“ für ihre Tour. Cantiere delle Marche schweißte auch den Alurumpf des Beiboots „Iceman“.
Foto: Tom van Oossanen
​Tom und Jeannine Schröder reisen mit ihrem 44-Meter-Explorer „Maverick“ insgesamt sieben Jahre um die Welt. Vor 18 Monaten ging es los. Hier erzählen sie uns von Grönland – einer Etappe, die sie besonders beeindruckt hat.

​Tom Schröder träumte, seit er denken kann, davon, auf eigenem Kiel um die Welt zu reisen. Die Idee, es auch zu tun, kam ihm und seiner Frau Jeannine während der Coronapandemie 2020. Die ersten Monate verbrachten sie mit den vier Söhnen in ihrem Haus auf Mallorca und erlebten eine unerwartet harmonische und inspirierende Zeit. Also fassten sie den Entschluss, gemeinsam in See zu stechen. Bei Cantiere delle Marche unterzeichneten sie den Kaufvertrag für den Flexplorer 146, hielten über ihr Family-­Office zwischenzeitlich die Mehrheitsanteile an der Werft aus Ancona und nahmen „Maverick“ im Frühjahr 2024 entgegen.

Für die Gestaltung der robusten 44 Meter stand außen wie innen der Kinoklassiker „Top Gun“ Pate. Nachdem sie das Mittelmeer durchquert hatten, verbrachten sie einige Monate im Roten Meer und fuhren zurück nach Norden, wo sie auch an der Ostseeküste haltmachten, um die Yacht und sich selbst auf die Lofoten und Spitzbergen vorzubereiten. „Maverick“ drang tief in das Packeis vor und erreichte 82°17' nördlicher Breite, nur 463 Seemeilen vom Nordpol entfernt. Danach kamen Island und Grönland, wo sie in völliger Einsamkeit durch eisige Gewässer zwischen monumentalen Eisbergen navigierten.

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Wie war es, 18 Monate lang mit der gesamten Familie an Bord zu leben, und inwiefern hat diese Erfahrung die Dynamiken untereinander beeinflusst?

Tom Das Leben an Bord mit meiner Frau, unseren vier Söhnen und ihren Partnern, den Kapitänen, Guy Perkins und Oliver Michels, und einer wunderbaren Crew war eines der bereicherndsten Kapitel meines Lebens. Was als Projekt, als Reise begann, hat sich zu einem Lebensstil entwickelt. Es bringt uns näher zusammen, stärkt unser Selbstbewusstsein und schenkt uns täglich Sinn, Dankbarkeit und Freiheit.

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?

Jeannine Die Nähe des Familienlebens an Bord war unglaublich bedeutsam. Wir teilen jeden Sonnenaufgang und Sonnen­untergang, jede Herausforderung und jedes Lachen und jede Entscheidung. Es gibt kein hastiges Hinausstürmen aus der Tür oder Verlorengehen in getrennten Routinen. Dieser gemeinsame Rhythmus hat unsere Beziehungen auf eine Weise vertieft, wie es das Leben an Land selten zulässt. Wir haben gelernt, besser zu kommunizieren, uns aufeinander zu verlassen und selbst die kleinsten Erfolge als Team zu feiern. Ich wage zu sagen, dass das überraschend gut funktioniert hat!

Was macht das Reisen in nördlichen, abgelegenen Regionen so besonders?

Tom Die Erkundung des hohen Nordens, den viele als unwirtliche Umgebung betrachten, lässt uns ständig Neues entdecken. Jeder Ankerplatz, jede Küste, jeder Eisberg und jede Windänderung bringen ein Gefühl der Unendlichkeit mit sich. Anstatt jeden Tag die gleichen Muster zu wiederholen, wachen wir voller Vorfreude auf das auf, was als Nächstes kommt: Delfine vor dem Bug zu beobachten, Walen zu begegnen, abgelegene Buchten zu entdecken, Menschen aus völlig anderen Kulturen kennenzulernen oder die Sterne ohne jegliche Stadtbeleuchtung zu beobachten. Es gibt immer etwas, das uns daran erinnert, wie außergewöhnlich dieser Lebensstil ist.

Wie hat das Leben an Bord von „Maverick“ Ihre Sicht auf den Alltag verändert?

Jeannine Ich dachte, dass es beängstigend und überwältigend sein würde, so weit im Norden zwischen den Eisschollen zu fahren. Es war intensiv und heilend – nicht nur wegen der wilden Umgebung, sondern auch weil Tom und ich die seltene Gelegenheit hatten, diese Erfahrung mit unseren vier Kindern zu teilen. Gemeinsam diesen Teil der Welt zu entdecken hat der Reise zusätzliche Bedeutung verliehen. Und gemeinsam mit unserer Crew, die Teil unserer Familie geworden ist, haben wir Arbeit, Lachen, Herausforderungen und unvergessliche Momente geteilt. Zusammen haben wir uns unsere eigene kleine schwimmende Welt geschaffen, getragen von Neugier und der Aussicht auf eine Art Transformation.

Tom Das Leben an Bord hat unsere Welt vereinfacht. Wir leben bewusst, lassen Ballast hinter uns und konzentrieren uns auf das, was wirklich zählt: Sicherheit, Familie, bedeutungsvolle Erfahrungen und die Schönheit des Ozeans. „Maverick“ ist nicht nur eine Yacht: Sie ist ein Zuhause, das sich mit den Wellen bewegt, Beschützerin und Klassenzimmer. Wir haben gelernt, Dinge zu reparieren, Wetterverhältnisse zu verstehen, Herausforderungen zu meistern und anpassungsfähig zu bleiben. Das gibt uns Kraft, und jeder Erfolg fühlt sich verdient an.

Gibt es ein bestimmtes Gefühl oder einen Moment an Bord, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Tom Die Ruhe. Stille Morgenstunden, in denen nur das Rauschen des Wassers zu hören ist. Sonnenuntergänge, die sich wie private Vorstellungen anfühlen, und das sanfte Schaukeln des Rumpfes in der Nacht schaffen einen Rhythmus, der den Geist beruhigt und die Seele wieder ins Gleichgewicht bringt. Selbst an schwierigen Tagen – und es gibt schwierige Tage – gibt es ein Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verbundenheit, das ich niemals eintauschen möchte.

Wie verhält sich „Maverick“ unter schwierigen Seebedingungen?

Tom Wir fühlen uns sicher, selbst wenn die Natur uns he­rausfordert, wenn der Himmel sich verdunkelt und der Wind heult. „Maverick“ ist stabil und standhaft gegen die Angriffe des Meeres. Dank ihrer außergewöhnlichen Seetüchtigkeit konnten wir uns auch in schwerer See wohlfühlen. Die Reise in die nördlichen Breitengrade führte uns und unseren Explorer in eine der rauesten Meeresumgebungen der Erde: Gewässer, in denen Eisberge, Packeis und eisige Temperaturen regelmäßig seine Stärke auf die Probe stellten. Was das Schiff während der gesamten Reise sicher hielt, war auch die Technik hinter dem robusten Stahlrumpf.

Warum haben Sie sich entschieden, so weit nach Norden zu fahren?

Tom Wir wollten abgelegene, unberührte Meere erkunden, wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, die Natur in ihrer reinsten Form bewundern, den tiefblauen Himmel, das Wasser und das Eis, das in der Sonne glitzert. Ich möchte nicht rhetorisch klingen, aber was ich bisher erlebt habe, hat mich tief bewegt und mir geholfen, ein wenig mehr über mich selbst zu erfahren.

Was macht das Leben auf dem Schiff so schön für Sie?

Jeannine Ich hätte nie gedacht, dass ich es genießen würde, an einem so kalten Ort zu leben – aber irgendwie ist es magisch. Hier draußen, wo wir wochenlang unterwegs waren, ohne ein einziges anderes Boot zu sehen, ließen die Stille und Einsamkeit alles noch außergewöhnlicher erscheinen. Es ist die Mischung aus Freiheit, unserer Nähe als Familie, dem Gefühl von Abenteuer und der Art und Weise, wie dieses Leben uns zwingt, wirklich präsent zu sein. Diese eisige, einsame Reise hat mir Erinnerungen beschert, die ich für immer in mir tragen werde.

Tom Es ist die Kombination aus Freiheit, Familienzusammenhalt, Abenteuer und dem Gefühl, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Wir beobachten das Leben nicht nur, wir leben es bewusst und gemeinsam. Dieses Leben auf dem Wasser hat uns Erinnerungen beschert, die wir in Ehren halten werden.


​Der Mann für Extreme

Kommando im Eis: Oliver Michels bugsierte den Explorer durch Grönland. Der Hannoveraner schwört auf Kartensoftware aus der Fischereiindustrie.Foto: Tom van OossanenKommando im Eis: Oliver Michels bugsierte den Explorer durch Grönland. Der Hannoveraner schwört auf Kartensoftware aus der Fischereiindustrie.

​Seit „Maverick“ im Frühjahr 2024 in Dienst gestellt wurde, teilen sich zwei Kapitäne abwechselnd das Kommando: Guy Perkins und Oliver Michels. Wobei Michels in Spitzbergen das Ruder des 44-Meter-Explorers übernahm und beinahe 90 Prozent der Reise in den arktischen Gewässern leitete. Der gebürtige Hannoveraner verrät im Gespräch, welche nautischen Herausforderungen die extremen Regionen bereithielten.

Was sind die wichtigsten Merkmale, die „Maverick“ für eine so anspruchsvolle Reise geeignet machen?

Zunächst einmal ein robuster, gut ausbalancierter Stahlrumpf mit einem zwölf Millimeter dicken Eisgürtel: Bei der Navigation durch kleine Eisfelder oder beim Streifen größerer Eisschollen wirkte die Verstärkung des Rumpfes wie eine gepanzerte Hülle, die Durchbrüche verhinderte und Verformungen minimierte. Seine tragenden Spanten und Rippen sorgen für zusätzliche innere Steifigkeit, sodass die Yacht sowohl direkten Stößen als auch dem ständigen Druck durch sich verschiebendes Eis standhalten konnte.

Weitere unverzichtbare Merkmale sind große Stauräume für Verbrauchsmaterialien, Proviant und nicht zuletzt Müll, den wir luft- und wasserdicht verschließen. Der A-Frame-Kran ermöglicht es uns, unseren 9,50 Meter langen Tender „Iceman“ auf dem Achterdeck zu lagern und heckwärts zu wassern, was ziemlich beeindruckend ist. Und ganz allgemein haben wir eine gut ausgestattete Brücke, denn schließlich sind wir kommerziell klassifiziert.

Welche zusätzliche Schiffstechnik erforderte das Befahren von nördlichen Gewässern?

Die Werft legte Wert auf die Zuverlässigkeit der Systeme. Die Seeventile und Seekästen wurden so konstruiert, dass sie nicht durch Eis verstopft werden können. Das ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des Kühlwasserflusses für Motoren und weitere Systeme.

Gibt es noch eine weitere Besonderheit?

Zum Beispiel die Wasserproduktion durch unsere Wasseraufbereitungsanlage von Idromar. Der Wassermacher ist mit einem speziell entwickelten Vorwärmsystem ausgestattet, um die Produktion von Frischwasser zu steigern.

Mit welchen navigatorischen Herausforderungen sind Sie in hohen Breitengraden, etwa in der Nähe der Pole, konfrontiert, und wie passen Sie Ihre Navigation an?

Die größten Schwierigkeiten bei der Navigation bestanden da­rin, den Mangel an zuverlässigen Seekarten auszugleichen, um es nicht mit unbekannter Bathymetrie zu tun zu haben. Es gibt einige Routing-Programme auf dem Markt, die zuverlässigsten stammen aus der Fischereiindustrie, wie beispielsweise das OLEX-System. Da Treibeis in der Nähe des Schiffes oder unserer Route eine ständige Herausforderung darstellte, waren eine gute Sicht und Wachsamkeit von größter Bedeutung. Auch hier hilft moderne Elektronik sehr, wie gute Radargeräte und SEA-AI-Wärmebildkameras für die Eiserkennung auf kurze und lange Distanz, die uns zusätzliche Sicherheit gaben.

Wie beeinflussen Faktoren wie Eiskarten die Routenplanung und Entscheidungsfindung in extremen Breitengraden?

Eiskarten spielen eine wichtige Rolle bei der Reiseplanung in arktischen Regionen. Wir haben ein Programm namens IcySea verwendet, das täglich aktualisierte Satellitenbilder des Packeises und anderer treibender Eisberge, Eisbrocken oder Growler liefert. Natürlich sind die besten Bilder des Eises nur so gut wie der Navigator, der die Daten interpretieren muss.

Wir als „Maverick“-Crew haben einen Fortgeschrittenenkurs in Polarnavigation absolviert, der uns die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für die sichere Navigation in polaren Gewässern vermittelt hat, einschließlich Wissen über Sicherheits- und Notfallaspekte. Aber wir hatten auch einen erstklassigen Eis­lotsen, Kapitän Charbel Daher, permanent an Bord, was uns ganz neue Möglichkeiten im Umgang mit dem Eis eröffnete. Jeden Tag lernten wir Neues über die Region und unsere Yacht, die sich als der Aufgabe gewachsen erwies.

Was waren die schwierigsten Entscheidungen, die Sie während der Reise treffen mussten, und wie haben Sie sie gelöst?

Wir verbrachten viel Zeit in arktischen Gewässern, bis in den frühen Herbst hinein, der stärkere Winde in die Region bringt. Daher war es notwendig, sich strikt an die Angaben der Wetter­vorhersagen zu halten. Das ist immer wichtig, aber umso mehr, als wir die Arktis und die Labradorsee durchquerten. Die schwierigste Entscheidung, die ich treffen musste, war die Wahl des richtigen Kurses und der richtigen Position, um dem Hurrikan Melissa auszuweichen. Diese Entscheidung habe ich mit größter Sorgfalt getroffen, und ich möchte den Eignern für ihr Vertrauen in mich danken!


​Für die Kälte gebaut: Wie Explorer eisigen Meeren trotzen

​Die Werft hat „Maverick“ mit Systemen ausgestattet, die unter rauen Klima- und Seebedingungen zuverlässig arbeiten. Vasil Truja, Produktmanager von Cantiere delle Marche, weist auf die Hauptmerkmale hin, die die Yacht für die Fahrt erhalten hat: An Bord gibt es für kaltes Klima ausgelegte Maschinen, redundante Systeme, eine verbesserte Isolierung sowie spezielle Heiz- und Schutzvorrichtungen. Die See­einlässe werden durch die Zufuhr von Kühlmittel aus den Hauptmotoren erwärmt, wodurch ein Einfrieren und das Ansaugen von Eis verhindert werden und ein optimaler Betrieb der Pumpensysteme und Maschinen gewährleistet ist. Als Schiff der Polar-Code-Kategorie C ist „Maverick“ vollständig für die Navigation in Polarregionen geeignet.

Der Eisgürtel schützt gegen Treibeis

Bei „Maverick“ ist der Rumpf, also Wulstbug, Kiel und Wasserlinie, besonders robust. Der Eis- oder Eisverstärkungsgürtel ist ein horizontales Stahlband mit einer Dicke von zwölf Millimetern. Es erstreckt sich über die beladene Wasserlinie hinaus, um Wellen und Laständerungen zu berücksichtigen, sowie unterhalb der Wasserlinie, um Stampf- und Rollbewegungen abzudecken. Dieser Bereich ist besonders kritisch, denn hier drückt und schabt das Treibeis am häufigsten, durch die Wellenbewegung schlägt das Eis wiederholt in dieser Höhe auf.

An der Wasserlinie ist demnach die Belastung hoch aufgrund von Schiffsbewegungen (Stampfen und Rollen), Eisaufprall (Eis gleitet am Rumpf auf und ab) sowie Abrieb und lokalen Stößen. Ohne Verstärkung kann das Eis die Platten verbeulen, Laminate zerbrechen, Beschichtungen beschädigen und Leckagen im Rumpf verursachen.

Unterschiede zu einem eisklassifizierten Rumpf

Ein vollständig eisklassifizierter Rumpf ist über viel größere Sektionen verstärkt und darauf ausgelegt, Eis aktiv zu brechen. Ein Eisgürtel an der Wasserlinie konzentriert die Festigkeit, Steifigkeit und Abriebfestigkeit auf den Teil des Rumpfes, der am stärksten mit Eis in Berührung kommt. So kann eine Yacht meist ohne Eisklasse-Rumpf sicher fahren.

Sichere Navigation und Kommunikation

Die Bordelektronik ermöglicht die Kommunikation zwischen Schiffen, zwischen Schiff und Land sowie mit der SAR-Zentrale und eignet sich ideal für die Signalbeschränkungen in hohen Breitengraden. „­Maverick“ kann Eiskarten, Wettervorhersagen und Umweltdaten über das Internet empfangen und nutzt unabhängige Kursquellen sowie einen GNSS-Kompass. Diese Funktionen und die Funkausrüstung für eine Kommunikation mit PWOM (Polar Water Operational Manual), POLARIS (Polar Operational Limit Assessment Risk Indexing System RIO ≥ 0) und ETR (Expected Time of Rescue) von fünf Tagen gewährleisten, dass das Schiff während der Sommersaison (Juni bis September) sicher in Polarregionen operiert.


​Gut geplant: Lebensmittel für drei Wochen

Picknick: Beim Snack auf der Scholle kommt es auf warme Kleidung an – und darauf, dass jemand genug Würstchen und Ketchup auf die Einkaufsliste gesetzt hat.Foto: Tom van OossanenPicknick: Beim Snack auf der Scholle kommt es auf warme Kleidung an – und darauf, dass jemand genug Würstchen und Ketchup auf die Einkaufsliste gesetzt hat.

​Einfach irgendwie die Schränke füllen, das funktioniert nicht. Die Planung einer Nonstop-Reise in diesen Breitengraden ist nicht nur eine Frage der sichersten Route oder der Berechnung des erhöhten Kraftstoffverbrauchs aufgrund der längeren Generatorlaufzeit und des Heizbedarfs. So ein Unternehmen erfordert auch eine gute Organisation der Lebensmittelvorräte und der zuverlässigen Versorgung mit Frischwasser. Dieser Versorgungsplan ist auf eine dreiwöchige Nonstop-Passage in hohen Breitengraden optimiert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auf „Maverick“ die meisten Systeme und Lagerräume für Langstrecken ausgelegt sind. So gibt es an Bord etwa große Wasseraufbereitungsanlagen, Kühl-, Trocken- und Gefrierräume.

​Es gilt: Lebensmittel pro Person für drei Wochen, unter Berück­sichtigung eines höheren Energieverbrauchs und eines komfortablen Verpflegungsstandards:

  • Frische Lebensmittel: 12–15 kg
  • Trockenprodukte (Reis, Nudeln, Mehl): 8–12 kg
  • TK-Fleisch: 6–10 kg
  • TK-Fisch: 3–5 kg
  • Eier: 30–60
  • Käse: 2,5–4 kg
  • Olivenöl: 1–2 Liter
  • Butter: 1–2 kg
  • Salz: 250 g
  • Zucker: 1,2–1,5 kg
  • Bohnen/Linsen: 1–2 kg
  • Konserven: 5–7 kg
  • Snacks: 3–5 kg
  • Schokolade: 0,5–1 kg
  • Wasser (Trinken, Kochen, Hygiene): Durchschnittlich 25 Liter pro Person und Tag. Ein Wassermacher kann den gesamten Tagesverbrauch autark herstellen
  • Notfall-Reserven an Lebensmitteln für mindestens eine Woche

Uske Berndt

Uske Berndt

Redakteurin News & Panorama

Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.

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