Project EVOVan der Valk liefert 40-Meter-Familienyacht

Uske Berndt

 · 15.07.2024

Project EVO: Van der Valk liefert 40-Meter-FamilienyachtFoto: Hersteller
Der Eigner der EVO hat eigentlich ein Faible für leistungsstarke Open, jedoch entschied er sich kurzer Hand um. Van der Valk liefert wird ihm eine Familienyacht liefern
Van der Valk hat mit dem Bau von Project EVO begonnen. Die bisher größte Yacht der niederländischen Werft misst 40 Meter und entsteht für einen Eigner, der eigentlich ein Faible für leistungsstarke Open hat, nun aber eine sichere und hochwertige Familienyacht suchte.

Ursprünglich kommen die kreativen Entwürfe von den Zeichentischen bei SFG Yacht Design und Fancy by Dada. Cristiano Gatto sollte eigentlich nur einige Möbel designen, bekam dann aber den Auftrag für ein größeres Paket: „Wir änderten einige Proportionen und Linien, verlängerten die Heckpartie um etwa zwei Meter“, sagt Gatto. Details zum Interieur hält er geheim. „Der Prozess von den ersten Renderings zu einem Interieurkonzept dauerte zehn Monate“, führt er aus, „ein außergewöhnlicher Zeitrahmen für ein 40-Meter-Projekt.“

Verlängerte Heckpartie: Cristiano Gatto ist für die Linien zuständigFoto: HerstellerVerlängerte Heckpartie: Cristiano Gatto ist für die Linien zuständig

Van-der-Valk-Verkaufsdirektor bezeichnet Project EVO als gutes Beispiel

EVO soll dank eines Volumens von 370 Gross Tons zehn Gästen viel Raum bieten, darunter einen Eignerbereich auf dem Oberdeck. Die 8,52 Meter breite Alu-Yacht ist kein komplett neuer Entwurf, EVO basiert auf einer bewährten Plattform von Diana Yacht Design und Ginton Naval Architects, die einen schnellen Verdränger konstruierten, der nach ABS-A1-Klasse entsteht, die Vorschriften für IMO Tier III erfüllt und mithilfe zweier MTU-Motoren rund 24 Knoten Top-Speed liefert. Bei zehn Knoten Fahrt beträgt der Aktionsradius 2200 Seemeilen. „Project EVO ist ein gutes Beispiel dafür, dass Kunden mit ihren eigenen Exterieurdesignern zu uns kommen. Ohne dass sie beim Rumpf das Rad neu erfinden müssen“, erklärt Van-der-Valk-Verkaufsdirektor Yoeri Bijker. Der 300-Tonner soll 2025 fertig sein.


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