Romeo 55Dubais neue Superyacht ist bereit für die Weltmeere

Ralf Marquard

 · 01.10.2026

Die Reisegeschwindigkeit der Romeo 55 liegt bei 10 Knoten.
Foto: Romeo Marine
Die Werft Romeo Marine aus Dubai präsentiert mit der Romeo 55 ihren ersten Neubau – eine 55-Meter-Superyacht, die mediterrane Designphilosophie mit jahrzehntelanger Erfahrung im Yacht-Ausbau verbindet.

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Ein Jahr nach ihrem Debüt auf der Monaco Yacht Show 2025 kehrt Romeo Marine nach Monaco zurück: Die Romeo 55 ist fertiggestellt. Die 55-Meter-Superyacht – entstanden in Dubai, inspiriert vom Mittelmeer – markiert einen entscheidenden Schritt vorwärts für die noch junge Werft und für Dubais wachsende Rolle in der globalen Superyacht-Industrie.

Die Romeo 55 wird auf der Monaco Yacht Show 2026 zwar nicht physisch ausgestellt, ihre Fertigstellung ist dennoch das stärkste Statement, das Romeo Marine hätte mitbringen können.

Inspiriert von der Natur

Die Designphilosophie der Romeo 55 ist untrennbar mit der Natur verbunden – genauer gesagt: mit dem, was Wasser, Wind und Küstenlandschaften hinterlassen. Das Ergebnis ist ein Interieur, das sich anfühlt, als wäre es sanft von der Natur geformt worden: geschwungene Linien, skulpturale Details, eine helle, zeitgemäße Farbpalette, die die Farben des Meeres, des Himmels und der Küste widerspiegelt. Großzügige Glasflächen fluten die Innenräume mit Licht und schaffen eine permanente visuelle Verbindung zum Meer.

Eine mediterrane Küstenvilla auf dem Wasser

Pulina Exclusive Interiors entwickelte für die Romeo 55 ein Konzept, das von einer privaten mediterranen Küstenvilla inspiriert ist. „Statt aus traditionellen Yachtdesign-Referenzen zu schöpfen, umfasst das Konzept den Komfort, die Eleganz und die emotionale Qualität des Wohnens", erklärt Alessandro Pulina.

Die Materialwahl unterstreicht diesen Ansatz: Mahagoni-Furnier verleiht den Räumen Tiefe, Wärme und Charakter. Natürlicher Marmor und Stein werden als skulpturale Elemente eingesetzt, ausgewählte Leder und metallische Oberflächen fügen Raffinesse hinzu. Maßgefertigtes Parkett verstärkt die wohnliche Identität der Yacht. Viele der Möbelstücke wurden von Pulina Exclusive Interiors eigens für die Romeo 55 entworfen.

Raumkonzept: Großzügigkeit

Die Eignersuite auf dem Hauptdeck nimmt die volle Breite des Schiffes ein und verfügt über eine doppelhohe Decke mit Skylight, ein Arbeitszimmer, ausgedehnte Schlafräume sowie ausklappbare Balkone auf beiden Seiten der Yacht.

Fünf großzügige VIP- und Gästekabinen auf dem Unterdeck werden durch elegant gestaltete Haupt- und Oberdeck-Salons ergänzt. Eine zentrale Treppe schlängelt sich durch die Yacht und umschließt einen Glasaufzug – ein architektonisches Statement, das gleichzeitig die Bewegung zwischen den Decks erleichtert.

Das Sonnendeck bietet einen achterliegenden Spa-Pool, Sonnenliegen, einen Fitnessbereich, ein Kino-Setup, eine Bar und eine Panorama-Sky-Lounge mit großem öffenbarem Skylight.

Technik und Leistung

Angetrieben von zwei MTU-Hauptmotoren erreicht die Romeo 55 eine Höchstgeschwindigkeit von 15 Knoten. Bei reduzierter Reisegeschwindigkeit von 10 Knoten beträgt die Reichweite 5.200 Seemeilen – genug, um die begehrtesten Reviere der Welt zu erreichen.

Der Stahl-Aluminium-Bau – Stahlrumpf, Aluminiumaufbau – profitiert von zwei Jahrzehnten Romeo Marines Erfahrung im Superyacht-Ausbau und -Umbau. Ein Team von 500 Fachleuten, von regionalen Handwerkern bis zu internationalen Ingenieuren und Projektmanagern, hat die Romeo 55 realisiert.


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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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