Stapellauf Itama 70Kraftvolle Neuheit aus Ravenna

Martin Hager

 · 29.05.2026

Bild 1
Foto: Itama Yachts
Die Ferretti Gruppe feierte den Stapellauf der Itama 70 in der Marina di Ravenna. Der 21,23 Meter lange Gleiter verbindet das charakteristische Design der italienischen Marke mit neuen Lösungen für mehr Komfort an Bord. Mit zwei MAN V12-Motoren erreicht sie eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Knoten.

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Die Ferretti Group ließ die erste Itama 70 vom Stapel. Die Zeremonie fand am neuen Produktionsstandort in Marina di Ravenna statt, wo der Eigner und seine Familie den Launch begleiteten. Die Yacht ist nach der Itama 54 das zweite Modell im Erneuerungsprozess des Portfolios und misst 21,23 Meter in der Länge bei einer Breite von 5,30 Metern. Verantwortlich für das Außendesign ist Vallicelli Design, während IdeaeItalia die Innenräume gestaltete. Die Entwicklung erfolgte durch das Product Strategy Committee der Ferretti Group in Zusammenarbeit mit der hauseigenen Engineering-Abteilung. Das Design interpretiert den Markencharakter zeitgemäß und setzt auf Elemente, die Itama seit vielen Jahren prägen: die großzügige Bugsonnenliege fügt sich nahtlos ins Deck ein, während die durchgehenden Seitenfenster entlang des Rumpfs die schlanke Silhouette betonen und eine direkte Verbindung zum Wasser schaffen.

Hauptdeck mit großer Badeplattform

Das Hauptdeck konzentriert sich auf soziale Interaktion und Komfort. Im Heckbereich befindet sich eine bewegliche Badeplattform, die einen 3,25 Meter langen Tender aufnehmen und zu Wasser lassen kann. Die großzügige Sonnenliege im Heck, ein Markenzeichen von Itama, befindet sich hinter dem Essbereich und ist nur durch eine integrierte Rückenlehne abgetrennt. Diese Lösung sorgt für einen fließenden Übergang der zwei Wohnbereiche. Der U-förmige Essbereich wird durch einen Teakholz-Tisch vervollständigt, der gegenüber der Wet Bar positioniert ist. Diese lässt sich mit einem Kissen in eine Chaiselongue verwandeln und wird so einen gemütlichen Platz nah am Wasser. Ein elektrisches Bimini-Top mit integrierter Beleuchtung spendet Schatten.

Steuerstand und Zugang

Der Steuerstand liegt auf der Backbordseite und verfügt über eine gemütliche Sitzbank für zwei Personen. Die Konsole dieser ersten Einheit ist mit zwei 16-Zoll-Touchdisplay-Kartenplottern ausgestattet, die eine technisch fortschrittliche, aber intuitive Navigationssteuerung ermöglichen. Der Zugang zum Bugbereich erfolgt durch einen Durchgang in der Mitte der Windschutzscheibe, während sich der Eingang zum Unterdeck ganz auf der Steuerbordseite befindet. Diese Anordnung maximiert die Bewegungsfreiheit an Bord.

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Unterdeck mit drei Kabinen

Das Unterdeck bietet einladende und elegante Räume, die Funktionalität, natürliches Licht und hochwertige Materialien ausbalancieren. Das Layout umfasst drei Kabinen mit Badezimmern, darunter eine Mastersuite im Heck. Zusätzlich gibt es eine über Eck gehende Galley und eine gemütliche Dinette, die die Wohnqualität unter Deck erhöht. Die Materialauswahl und Raumgestaltung folgen dem zeitgenössischen, italienisch eleganten Ansatz von IdeaeItalia.

Antrieb und Stabilisierung

Die erste Itama 70 ist mit dem optionalen Motorenpaket ausgestattet: zwei MAN V12-Aggregate mit je 1.550 PS. Diese beschleunigen die Yacht laut technischer Spezifikation auf eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Knoten und eine Reisegeschwindigkeit von 35 Knoten. Zur optionalen Ausstattung gehört ein Seakeeper NG14 Kreiselstabilisator, der für ruhigere Fahrt sorgt und vor Anker souverän Rollbewegungen minimiert.

Über Itama:

Itama wurde 1969 gegründet und gilt als Ikone der italienischen Yachtindustrie. Die Marke steht für offene Yachten, die Agilität, Kraft und Eleganz verbinden – eine Mischung aus sportlicher Performance, Komfort an Bord und raffiniertem Design. Seit 2004 gehört Itama zur Ferretti Group und vereint maritime Tradition mit technologischer Innovation. Die aktuelle Flotte besteht aus den Modellen Itama 45RS, Itama 54, Itama 62RS, Itama 70 und dem Flaggschiff Itama 75.

Martin Hager

Martin Hager

Chefredakteur YACHT und BOOTE Exclusiv

Martin Hager ist Chefredakteur der Magazine YACHT und BOOTE EXCLUSIV. Er segelt seit seiner Kindheit, Surfen, Kitesurfen und Wingfoilen ergänzen seit vielen Jahren seinen sportlichen Horizont. Die Liebe zum Wassersport führte ihn zum Schiffbaustudium und von dort im Jahr 2004 in die Hamburger Redaktion des Delius Klasing Verlages. Seine Leidenschaft für den Bootsbau, die Yachtbranche und die spannenden Charaktere, die das Yachting prägen, gibt er mit Freude weiter – sei es in seinen Artikeln, als auch im Gespräch mit Lesern und der Branche.

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