Der lateinische Ausdruck „sui generis“ bedeutet wörtlich „einzigartig in seiner Art“, was auf die jüngste Ablieferung der Traditionswerft dank ihrer kobaltblauen Lackierung definitiv zutrifft. Die markanten Exterieurlinien des Semicustom-Verdrängers stammen aus dem Rechner des Studio Vafiadis mit Sitz in Rom. Dieser Stapellauf markiert bereits die siebte Auslieferung der Werft in diesem Jahr, zwei weitere DOM 133 befinden sich im Bau und werden 2026 und 2027 abgeliefert. Damit löst das Modell bald den 52 Meter langen Stahl/Alu-Verdränger T52 als Verkaufsschlager ab.
Die „Sui Generis“ vereint alle Vorzüge, die die DOM 133 Serie so erfolgreich gemacht haben. Dazu gehören ein geräumiges Interieur, ein zweistöckiger Beach Club mit Infinity-Pool und hochfahrbaren Boden sowie Panorama-Fensterfronten im Salon-Bereich. Ausklappbare Schanzkleider fungieren als Balkone und vergrößern die vorhandene Decksfläche.
Eine Besonderheit der „Sui Generis“ ist die flexible Gestaltung der Unterkünfte auf dem Unterdeck. Die beiden VIP-Kabinen sind durch eine Schiebewand verbunden und lassen sich mit wenigen Handgriffen in eine zweite vollwertige Master-Suite umwandeln. Das zentrale Treppenhaus musste strukturell modifiziert werden, um im Eingangsbereich Platz für ein großes Kunstwerk zu schaffen. Auf dem Sonnendeck wurde auf Wunsch des Eigners zudem ein maßgefertigter Pool installiert. Für die Inneneinrichtung zeichnete das werfteigene Designteam verantwortlich.
In puncto Antrieb setzten die „Sui Generis“-Eigner auf bewährte Technik. Zwei Caterpillar C32-Motoren sorgen für Vortrieb und ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 17 Knoten. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 15 Knoten besitzt der 8,70 Meter breite Alu-Verdränger eine Transatlantikreichweite von 3500 Seemeilen. Acht Crewmitgliedern kümmern sich um maximal zehn Gäste an Bord.