“Supernova” von VripackExplosion der Sterne

Uske Berndt

 · 01.10.2024

Auf dem 60-Meter-Design ist Platz für ein Helipad. Der aktive Eigner besitzt selbst eine Fluglizenz.
Foto: Vripack
Vripack schickt das Projekt “Supernova” aus dem All aufs Wasser – ein gigantischer Abenteuerspielplatz auf 60 Meter Länge. Mit Tauchbasis, U-Boot und Helipad.

Der coole Explorer des niederländischen Designstudios basiert auf einer “alten” Plattform, die allerdings von 54 auf 60 Meter verlängert wurde. Dazu bekam die Bugpartie eine neue Form, auch die Außenlinien und das Interior kommen völlig neu daher. Mit dem Ergebnis plant der Eigner sowohl Tauchtrips in warmen Gefilden als auch Heli-Ski-Ausflüge im Schnee. “Er ist Yachtliebhaber, Pilot, erfahrener Segler und begeisterter Taucher”, umreißt Kreativdirektor Marnix Hoekstra den Charakter des Auftraggebers, “der Mann ist immer in Bewegung und braucht eine Yacht, die da mithalten kann”.

Vripack liefert “Supernova” mit Tauchbasis und U-Boot

Auf der Wunschliste des hyperaktiven Sportlers standen neben einer perfekt ausgestatteten Tauchbasis auch ein U-Boot, das ein Kran ins Wasser hievt. Dazu bekam “Supernova” einen Helikopter-Landeplatz, schließlich hat der Eigner eine Lizenz dafür und fliegt gerne selbst. Und dann wären da noch zwei Zwölf-Meter-Container, um die üppige Outdoor-Ausrüstung zu beherbergen: Mountainbikes, Strandbuggies und geländegängige Autos für Trips ins Hinterland.

Hinter der Bar steht ein echter Felsen

Zu den Musthaves zählt darüber hinaus ein riesiger Beachclub mit mobilen Plattformen zu beiden Seiten, die das Partyareal auf Wunsch enorm vergrößern und dazu Platz schaffen, um vor Anker oder im Hafen Hängematten aufzustellen. Zum Unterhaltungsangebot im Inneren der Yacht gesellt sich eine Zigarren-Lounge, wo der Eigner mit Freunden in Ruhe rauchen kann, ohne dass die Schwaden in die benachbarten Räume ziehen. Dafür verzichtete er gerne auf ein Büro, ein Notebook kann er schließlich überall aufklappen.

Das Briefing für “Supernovas” Interior lautete: zeitgenössische Version von “klassisch amerikanisch”. Es spielt mit dunklen Holzpaneelen, die gut zur übrigen Farbpalette aus Grau, Blau und Braun passen. Bronzedetails und viel warmes Leder komplettieren den Stil, in das sich die Eichenmöbel perfekt einfügen. “Der Eigner wünschte sich ein eher maskulines Ambiente”, erklärt Marnix Hoekstra. Ein illustres Detail ist der Felsen hinter der Bar im großen Salon. Der dient natürlich nicht nur der Deko, er versteckt auch allerlei Rohre und Kabelsysteme. Wer will schon langweilige Technik auf so einer Yacht sehen.


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Uske Berndt

Uske Berndt

Redakteurin News & Panorama

Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.

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