Yacht Support 53Damen Yachting liefert „Rafter“ ab

Sören Gehlhaus

 · 15.06.2026

Damen Yachting baute „Rafter“ am Standort in Antalya aus Stahl und Aluminium.
Foto: Damen Yachting
Damen Yachting hat die 53 Meter lange Yacht Support „Rafter“ an ihren Eigner übergeben. Das Schiff verlässt die Werft in Antalya als Begleitschiff einer privaten Flotte dienen und Tender für den Wasser- und Lufteinsatz beherbergen.

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Damen Yachting hat „Rafter“ ausgeliefert. Das 53 Meter lange Begleitschiff verließ die Werft in Antalya und tritt nun seine Aufgabe als Unterstützungseinheit an. „Rafter“ ist das vierte Schiff der Serie Yacht Support 53, die die Niederländer seit mehreren Jahren bauen. Der „weiße“ Ableger des Werftriesen hat die Versorger-Kategorie im Yachting fest etabliert und bereits mehr als 20 spezialisierte Begleitschiffe fertiggestellt.

Konzept und Einsatzzweck

Der Auftraggeber ließ das Schiff als Erweiterung seiner bestehenden Flotte bauen. Eignervertreter Rob Dolling erklärte, es habe von Beginn an eine klare Vorstellung gegeben, welche Rolle „Rafter“ übernehmen solle. Das Schiff wurde um Familienerlebnisse und gemeinsame Zeit auf dem Wasser herum entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Damen Yachting sei konstruktiv und effizient verlaufen, was angesichts des Zeitrahmens besonders wichtig gewesen sei.

Raumaufteilung und Innenausstattung

An Bord finden acht Gäste und zehn Besatzungsmitglieder plus Kapitän Platz. Die Innenräume wurden nach den persönlichen Vorstellungen des Eigners gestaltet. Dabei kombiniere das Design zeitlose Eleganz mit Einflüssen aus dem altenglischen Stil, so die Werft. Die Räume seien sowohl auf Funktionalität als auch auf Komfort ausgelegt. Design und Konstruktion stammen komplett aus dem eigenen Haus von Damen Yachting.

Deckskapazität und Ladeeinrichtungen

Das Hauptdeck bietet über 200 Quadratmeter offene Fläche. Dieser Bereich lässt sich flexibel nutzen und kann für Beiboote, Wassersportgeräte und Spezialausrüstung konfiguriert werden. Ein Kran mit 15 Tonnen Tragkraft ermöglicht das Wassern großer Tender und schwerer Lasten. Das verstärkte Deck ist für Touch-and-Go-Hubschraubereinsätze ausgelegt, bei denen Helikopter landen und wieder starten, ohne dass die Rotoren abgeschaltet werden.

Yacht-Support-Rumpfform

„Rafter“ verfügt über einen sogenannten Axtbug mit senkrechtem Steven. Die 53 Meter lange Konstruktion, die auf kommerziellen Offshore-Versorgern von Damen Shipyards basiert, soll für ruhigeres Fahrverhalten bei unterschiedlichem Seegang sorgen.

Jan van Hogerwou, Commercial Executive USA bei Damen Yachting, bezeichnete das Ablegen von „Rafter“ als stolzen Moment für alle Beteiligten. Das Schiff zeige die Vielseitigkeit der Yacht-Support-Reihe im modernen Superyacht-Bereich. Die Serie richtet sich laut Werft an Eigner, die einen aktiven Lebensstil pflegen und mehr von ihrer Zeit auf See erwarten. Die Schiffe sollen robuste Zuverlässigkeit mit Leistung kombinieren und Mutterschiffen als vielseitige Begleiter dienen.

Technische Daten „Rafter“

  • Länge: 53,00 Meter
  • Innenraumvolumen: 498 Gross Tons
  • Gästekapazität: 8 Personen
  • Besatzung: 10 Crew plus Kapitän
  • Decksfläche: über 200 Quadratmeter (Hauptdeck)
  • Kran: 15 Tonnen Tragkraft
  • Hubschrauber: Touch-and-Go-fähig
  • Innendesign: Damen Yachting
  • Außendesign: Damen Yachting
  • Konstruktion: Damen Yachting
  • Bauwerft: Damen Yachting Antalya

​Über Damen Yachting

Damen Yachting ist die Yachtbau-Sparte der Damen Shipyards Group. Die Division baut und überholt Amels-Superyachten, Xplorer-Expeditionsyachten und Yacht-Support-Schiffe. Nach eigenen Angaben beschäftigt Damen Yachting rund 1.500 Fachkräfte im Yachtbau. Zusammen mit hunderten spezialisierten Zulieferern entwickelt die Werft Schiffe für unterschiedliche Einsatzbereiche von Abenteuer und Forschung bis zur Entspannung.

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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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