63-Benetti-Meter für Deutschland

Sören Gehlhaus

 · 09.01.2019

63-Benetti-Meter für DeutschlandFoto: Benetti
63-Benetti-Meter für Deutschland | nd
Benettis Custom-Division ließ in Livorno mit „Metis“ ein modern-voluminöses Cassetta-Design zu Wasser.
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Kurt Lehmann, der mit Yacht Moments von Mallorca aus operiert, vermittelte zwischen dem deutschen Eigner und der italienischen Werft. Die Bauaufsicht obliegt Stefan Zucker & Partner GmbH aus Hamburg. Die besondere Bedeutung des Fünfdeckers für Benetti beteuerte Neu-CEO Franco Fusignani während des Stapellaufs: "Während jeder Launch uns mit Stolz erfüllt, ist der von ,Metis’ etwas ganz besonderes für uns: Ihr Eigner, zusammen mit Yacht Moments, erlaubt uns, unsere Präsenz auf dem strategisch wichtigen deutschen Markt auszubauen."

Bannenberg & Rowell realisierte ein asymmetrisches Layout, bei dem die Lounge auf dem Oberdeck sowie Beachclub und Salon auf dem Hauptdeck für besseren Seeblick um 30 Grad gedreht wurden. Unangetastet davon bleibt die lichtdurchflutete 162 Quadratmeter große Eignersuite auf dem Oberdeck, die Zugang zur 55 Quadratmeter großen Bug-Terrasse und einem Touch & Go-Helipad bietet. Auf das Hauptdeck verteilen sich Speisebereich, ein Spielzimmer sowie eine Doppelkabine mit angeschlossenem Nanny-Apartment. Auf dem Unterdeck kommen zwölf Crewmitglieder unter, das private Reich des Kapitäns liegt hinter der Brücke. Darüber powern sich Eigner und Gäste in einem 20-Quadratmeter-Gym aus.

Die Dekoration der von gebleichter Eiche, Lederdetails und Sichtkarbon geprägten Inneneinrichtung unterstützte Birgit Otte Interior Design aus dem bayerischen Wolfersdorf. Zwei MTU-Aggregate sollen den 63 Meter langen und 1100 Tonnen schweren Stahl/Alu-Verdränger auf maximal 16 Knoten beschleunigen und bei zwölf Knoten Fahrt sowie mit 115 000 Liter Diesel im Bunker eine Reichweite von 5000 Seemeilen zulassen.

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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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