Benetti läutet Giga-Zeitalter ein

Sören Gehlhaus

 · 06.01.2019

Benetti läutet Giga-Zeitalter einFoto: Benetti
Benetti läutet Giga-Zeitalter ein | in
FB277 misst 107 Meter und ist die erste Gigayacht einer italienischen Werft, die sich in Privatbesitz befindet.
FB277 | 77Foto: BenettiFB277 | 77

Den Stahl/Alu-Verdränger aus den Rechnern der hauseigenen Design- und Konstrukteursbüros treibt ein dieselelektrisches Propulsionspaket an.Zwei jeweils 2800 Kilowatt starke Elektromotoren von Rolls Royce speisen acht C32 Diesel-Stromaggregate von Caterpillar. Sie leisten maximal 1175 Kilovoltampere und wirken ebenfalls auf elektrische Bug- und Heckstrahler. Benettis Ingenieure prognostizieren eine Endgeschwindigkeit von 18,5 Knoten und eine Reichweite von 5500 Seemeilen bei zwölf Knoten Marschfahrt. FB277 verfügt über einen Pool auf dem Sundeck, Spabereich inklusive Hammam und Gym sowie ein Touch & Go-Helipad auf dem Vorschiff. Über das hintere Brückendeck erstreckt sich das Eignerapartment, das zwei gespiegelt angeordnete Balkone vergrößern. Das bis zu 15,20 Meter breite Hauptdeck dominieren sieben Doppelkabinen, die sich an den Salon anschließen. Eine Wendeltreppe mit Atrium verbindet die Decks. Die Crewquartiere für bis zu 18 Personen nehmen die Hälfte des Unter- und kleine Teile des Tankdecks ein. Für den Eigner überwachte Imperial Yachts den Bau und übernimmt das Management von FB277. Benetti will zwei weitere 100-Meter-Formate in den nächsten Monaten wassern. Voraus gingen Investitionen in Höhe von 15 Millionen Euro, unter anderem in zwei neuen Hallen mit Stahlstruktur am Standort Livorno. Die Ablieferung der 3300 Tonnen verdrängenden und nach LY3-zertifizierten 107-Meter-Giga ist für diesen Sommer geplant.

FB277
Foto: Benetti
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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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