Custom-Bau von Amels schwimmt wieder

Sören Gehlhaus

 · 12.05.2021

Custom-Bau von Amels schwimmt wiederFoto: Tom van Oossanen
Custom-Bau von Amels schwimmt wieder | er
Diesmal zeigten sich die 78 Meter in Vlissingen. Die Espen Øino-Linien umschließen 2850 Gross Tons – ein Wert, auf den für gewöhnlich gut 15 Meter längere Yachten kommen.
Werftmobilität in den Niederlanden: Ein Hingucker sind die Balkone des Hauptdecks. Espen Øino integrierte sie wie auf „Flying Fox“ in den Rumpf. | f.Foto: Tom van OossanenWerftmobilität in den Niederlanden: Ein Hingucker sind die Balkone des Hauptdecks. Espen Øino integrierte sie wie auf „Flying Fox“ in den Rumpf. | f.

Ein Vergleich, um die Dimensionen zu verdeutlichen: Die 76,60 Meter lange und 1999 als Hochvolumenmodell geltende „Boadicea“ kommt auf 2190 Gross Tons. Fünf Jahre ist es her, dass Amels mit „Here Comes the Sun“ den letzten Einzelbau launchte, der vollständig nach Eignervorgaben entstand. Die 83 Meter kommen vom Raumvolumen jedoch auch nicht an den jüngst gezeigten Neubau heran, dessen Stahl-Alu-Kasko vor einem Jahr am rumänischen Werftstandort von Damen Shipyard vom Stapel lief.

Mega-Oberdeck: Der Pool steht nicht wie sonst üblich auf dem achterlichen Hauptdeck, sondern ein Deck höher. | r.Foto: Tom van OossanenMega-Oberdeck: Der Pool steht nicht wie sonst üblich auf dem achterlichen Hauptdeck, sondern ein Deck höher. | r.

In Vlissingen lässt Amels die 78 Meter mit einem Zuretti-Interior versehen. Während der erneuten Wasserung beleuchtete Espen Øino die Einzigartigkeit des Projekts: „Das große offene Oberdeck, der große Achterdeck-Pool und die sehr breiten Seitendecks, die als private Gästebalkone genutzt werden können, sind ganz besondere Design-Features.“ Die in den Rumpf integrierten Balkone realisierte der Norweger zuletzt auf 136-Meter-„Flying Fox“. Den Bau überwacht Andrew Tree von Superyacht Technical Services, für den das Projekt das „Ergebnis einer großartigen Zusammen- und Teamarbeit ist.“ Zur Ablieferung im Jahr 2022 kommen bis zu 14 Gäste und eine 27-köpfige Besatzung an Bord.

Teamarbeit: François Zuretti, Andrew Tree, Espen Øino, Rose Damen, Projektmanager Jeremy Staddon und Daan Langezaal von Damen Yachting. | g.Foto: Tom van OossanenTeamarbeit: François Zuretti, Andrew Tree, Espen Øino, Rose Damen, Projektmanager Jeremy Staddon und Daan Langezaal von Damen Yachting. | g.
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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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