„Falcon“-Wasserung bei Heesen

Sören Gehlhaus

 · 23.08.2021

„Falcon“-Wasserung bei Heesen
„Falcon“-Wasserung bei Heesen | en
Das 60 Meter lange Omega-Design enthält ein raffiniertes Sinot-Interior mit Glas-Fahrstuhl und Empfangslounge auf dem Sundeck.

Frank Laupman und sein Omega-Team integrierten ein auffälliges „Vogelflügel"-Motiv in das Design, um Hauptdeck, Brücke und Sundeck optisch miteinander zu verbinden, ohne den horizontalen Schwung der Fenster zu unterbrechen. Bodentiefe Verglasung und abgesenkte Schanzkleider bedingen Panoramablick und hohen Lichteinfall.

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Sinot Yacht and Architecture Design arbeitete eines der aufwändigsten und anspruchsvollsten Designs in der Werftgeschichte aus. „Jedes Detail wurde so gefertigt, dass es den höchsten Ansprüchen an Raffinesse und Opulenz gerecht wurde“, erklärt Paul Costerus von Sinot. „Das Sinot-Ethos für eine unverwechselbare Ästhetik zeigt sich in der Verwendung von seltenen Hölzern und Furnieren, feinen Stoffen, exquisiten Ledern und maßgeschneidertem Metall und Glas sowie Möbel- und Lampen-Einzelstücken.“

Eine separate Wegeführung stellt auf der gesamten Yacht sicher, dass die fünfzehn Crewmitglieder und vier weitere Angestellte nahtlos und diskret ihrer Arbeit nachgehen können. Den Service genießen zwölf Personen, von denen zwei die Suite auf dem achterlichen Brückendeck beziehen. Zu den Besonderheiten von Projekt „Falcon“ zählt ein Empfangsbereich auf dem Sundeck für Gäste, die mit dem Helikopter anreisen.

Mit zwei MTU-Dieselmotoren (12V4000 M65L) erreicht Baunummer YN19360 eine Höchstgeschwindigkeit von 17,5 Knoten und erzielt bei 13 Knoten Fahrt eine Reichweite von 4200 Seemeilen. Heesens neuestes 60-Meter-Projekt wird zur Erprobung der Systeme nach Rotterdam verholt und im Dezember ausgeliefert.

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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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