Grell und schnell

Sören Gehlhaus

 · 28.10.2020

Grell und schnell
Grell und schnell | ll
Southern Wind Shipyard wasserte in Kapstadt ein 30 Meter messendes Leichtbauformat, das nach individuellen Eignervorgaben entstand.

Der „Morgana“-Eigner wandte sich 2017 mit seinen Vorstellungen an das italienische Gestaltungshaus Nauta Design. Sein Wunsch: Eine Yacht mit einem modern-aggressiven Äußeren, die sowohl im Blauwasser als auch auf Regattabahnen schnell und sicher vorankommt. Den Konstruktionsauftrag erhielt Reichel/Pugh Yacht Design, Southern Wind fertigte RP-Nauta 100 nach höchsten Standards. Der 30,50 Meter lange Rumpf mit schmaler Wasserlinie basiert auf einem Corecell-Kern, den innen wie außen ein Vollkarbon-Laminat ziert. Hingegen wurden Nomex und Prepregs für das Vor- und die Seitendecks sowie für das Cockpit und die Spanten genutzt. SWS-Geschäftsführer Marco Alberti über die technische Raffinessen des 64 Tonnen leichten : „Diese Yacht profitiert von der Erfahrung, die wir bei Semi-Custom-Formaten gleicher Größe gemacht haben und von den Innovationen der SW-RP90 Custom ,Allsmoke’.“

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Der Liftkiel reicht von vier bis 6,10 Meter, Karbonrigg und -Mast tragen einen sportlichen Segelplan und der Bugspriet ist abnehmbar. Das Hydrauliksystem konzipierte Carlo Torre von Monaco Yacht Temptation. Der von Monaco aus agierende Italiener verhalf bereits vielen Wally-Formaten zum Leben und fungierte für RP-Nauta 100 als Eignervertreter.

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Unter Deck spiegelt das Layout ebenfalls die Schnellsegel-Ambitionen des Eigners wider. So liegen die vier Crewbetten im Heck in unmittelbarer Cockpitnähe. Entsprechend schläft der Eigner im Bug, zwei weitere Doppelkabinen für Gäste verteilen sich vor und hinter den Salon. Wie alle SWS-Ablieferungen, gelangt „Morgana“ auf eigenem Kiel ins Mittelmeer, wo der Eigner auf sie wartet.

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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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