Neue Maxi Swans nehmen Form an

Sören Gehlhaus

 · 20.05.2020

Neue Maxi Swans nehmen Form an
Neue Maxi Swans nehmen Form an | an
Nautor war im langen finnischen Winter äußerst produktiv und zeigte nun die Karbonrümpfe der Maxi Swan 98 und 120.

Im BTC (Boat Technology Centre) in Jakobstad wurden die 29,60 Meter und 36,50 Meter langen Blauwasser-Formate mit Prepreg-Carbon laminiert, das trocken verarbeitet wird und dessen Epoxidharz im Ofen aushärtet. Beide entstehen im Eignerauftrag, von der 98 verkaufte Nautor’s Swan bereits zwei weitere Einheiten. Sowohl 98 als auch 120 entstammen der Feder von Germán Frers, dem Hauskonstrukteur von Nautors Cruising-Linie. Der Argentinier verordnete moderne Linien mit einem breiten, aber dennoch leicht einschnürenden Heck. Beide Neuentwicklungen sind primär Blauwasser-Segler. Nautor trennt Leistungs- und Freizeitsegeln mittlerweile strikt, Regatta-Yachten finden sich in der Club Swan-Linie wieder.

Der Karbonrumpf der Maxi Swan 120 wird gedreht. | t.Der Karbonrumpf der Maxi Swan 120 wird gedreht. | t.

Hoher Cruising-Komfort soll auch durch die charakteristischen Cockpitsülls aufkommen, die Nautor auf der Swan 78 erstmals einführte. Diese werden im Unterschied zur 78 in beiden Fällen vollständig mit Teak verkleidet, Sprayhood und Bimini erhöhen den Witterungsschutz. Die Interior-Gestaltung der 98 und der 120 oblag Misa Poggi. Für die 98 arbeitete die italienische Designerin drei Styling-Optionen aus: "Traditional Navy" mit Teak und Marineblau, "Wine Cowes" mit Cowes-Rot und Canaletto-Wallnuss sowie das von Traubeneiche dominierte "Timeless Classical White". "Spirit of Finland" ist ein viertes und von Nautor designtes klassisch skandinavisches Interior. Die erste Maxi Swan 98 soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.

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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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