Stillstand bei Oyster

Sören Gehlhaus

 · 07.02.2018

Stillstand bei OysterFoto: Markus Krall,boote exclusiv
Stillstand bei Oyster | er
Die Hallen von Oyster Yachts sind verwaist, die Mitarbeiter aus der Produktion wurden beurlaubt.
Als noch alles lief: Der Baufortschritt der ersten Oyster 118 im Juli letzten Jahres. | s.Foto: Markus Krall,boote exclusivAls noch alles lief: Der Baufortschritt der ersten Oyster 118 im Juli letzten Jahres. | s.

David Tydeman, CEO der Werft mit Hauptsitz in Southampton und zwei weiteren Werftstandorten in England, verkündete auf der Website des Unternehmens: "Wir bedauern zutiefst, dass das Unternehmen nicht in der Lage war, die finanzielle Unterstützung zu sichern, um die Geschäfte zu diesem Zeitpunkt weiterzuführen. Wir prüfen alle verfügbaren Möglichkeiten." Das hat wohl zu bedeuten, dass die niederländische Private-Equity-Gesellschaft HTP Investments, Eigentümerin von Oyster Yachts, der Werft keine weiteren geldlichen Mittel bereitstellt. Laut einer Online-Meldung der BBC stünden 400 Jobs auf der Kippe. In der Yachtwelt wurde die Nachricht mit Bestürzung aufgenommen. Auf der boot wurde mit der neuen Oyster 745 die größte Segelyacht der Messe präsentiert. In Düsseldorf berichtete Tydeman, der seine Marke selbst als "Land Rover" unter den Yachten bezeichnet, gegenüber BOOTE EXCLUSIV, dass das neue 118-Fuß-Flaggschiff im Juni fertiggestellt würde.

Die Oyster 118 in ihrem Element: Hoffentlich wird es nicht bei dem Rendering bleiben. | n.Foto: Oyster YachtsDie Oyster 118 in ihrem Element: Hoffentlich wird es nicht bei dem Rendering bleiben. | n.
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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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