CEO Will Green äußerte sich in einem Brief an seine Angestellten zu den Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist, und betonte, dass die Entscheidung, Arbeitsplätze abzubauen, aufgrund der Verantwortung gegenüber den verbleibenden Mitarbeitern getroffen wurde. Princess Yachts hat im Jahr 2022 einen Vorsteuerverlust von 69 Millionen Pfund verzeichnet, was die Notwendigkeit von Veränderungen und Effizienzsteigerungen unterstreicht.
Die schwierige finanzielle Situation des Unternehmens wird auf eine Vielzahl von Faktoren zurückgeführt, darunter steigende Kosten, Lieferkettenunterbrechungen und politische Rahmenbedingungen, die das Geschäft zusätzlich belastet haben. Dennoch gibt es laut Green Hoffnung auf ein Comeback der Marke, unterstützt durch einen starken Auftragsbestand und Investitionen von KPS Capital Partners, die das Unternehmen im März 2023 übernommen haben.
Obwohl die jetzigen Entlassungen auf eine kleinere Sparrunde von 40 Büroangestellten zu Beginn des Jahres folgen, plant Princess Yachts, weiterhin neue Modelle wie die S80 und S65 einzuführen, um ein robusteres Geschäft aufzubauen und sich auf eine erwartete Erholung des Marktes vorzubereiten. Der Abgeordnete Luke Pollard aus Plymouth bezeichnete die Stellenstreichungen als “schreckliche Nachricht” und betonte die Bedeutung des Unternehmens für die lokale Wirtschaft.
Einen Einfluss auf den geplanten Messeauftritt des Unternehmens auf der kommenden „boot“ in Düsseldorf haben die aktuellen Entwicklungen jedoch nicht. Wie die Messe berichtet, wird Princess wie geplant mit sechs großen Yachten, darunter eine S65, eine Y85, sowie der Princess Y72 in Halle 6 vertreten sein.

Chefredakteur BOOTE