FührerscheinausbildungDrei große Verbände passen Richtlinien an

Torsten Moench

 · 16.12.2024

Eine Einweisung ins Boot gehört zu jeder guten Ausbildung dazu
Fotos: Torsten Moench
Die drei maßgebenden Wassersport-Verbände, Deutscher Motoryachtverband e.V. (DMYV), Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. (VDS) und der Verband Deutscher Wassersport Schulen e.V. (VDWS) haben die Richtlinien ihrer Qualitätskriterien im Rahmen der Zertifizierung für Qualitätsausbildung im Wassersport umfassend überprüft, angepasst und auf den neuesten Stand gebracht.

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Wer einen Bootsführerschein machen möchte, steht oft vor der Qual der Wahl: Wo und bei welcher Schule soll er den Kurs und die Prüfung absolvieren? Das Angebot an Möglichkeiten der Ausbildung ist für den Wassersport-Einsteiger unübersichtlich. Das Qualitäts-Siegel (QAW) der drei namhaften großen Wassersportverbände DMYV, VDS und VDWS soll hier helfen, eine qualifizierte Ausbildungsstätte zu finden. Der Bewerber um einen Führerschein, ein Funkzeugnis, einen Segelschein u.a. wird hier auf klarem Kurs zum Ziel der bestandenen Prüfung als qualifizierter Wassersportler gelotst und soll in der Lage sein, auch Untiefen des Sports auf dem Wasser sicher zu umschiffen.

Das QAW-Zertifikat: Ein Garant für Qualität und Vertrauen

Das QAW-Zertifikat hat sich seit seiner Einführung vor über zehn Jahren als Qualitätsmerkmal für die Wassersportausbildung etabliert. Es bietet Wassersportlerinnen und -sportlern die Sicherheit, dass zertifizierte Schulen durch die drei großen Verbände in Bezug auf Aktualität, der zeitgemäßen Vermittlung der Lerninhalte und die Einhaltung der verbindlich festgeschriebenen Standards überprüft werden.

Wesentliche Änderungen und Ziele der neuen Richtlinien der Führerscheinausbildung

Die überarbeiteten Richtlinien stellen sicher, dass die zentralen Ziele des QAW-Zertifikats weiterhin im Fokus stehen:

  1. Qualitätssteigerung in der Ausbildung: Die neuen Standards fördern eine einheitliche und transparente Wassersportausbildung, die auf klar definierten, überprüfbaren Kriterien basiert.
  2. Verbraucherfreundlichkeit und Transparenz: Ausbildungsstätten mit QAW-Zertifikat verpflichten sich zur Veröffentlichung ihrer Qualitätskriterien, um Verbrauchern eine fundierte Auswahl zu ermöglichen.
  3. Marktzugang für Ausbildungsstätten: Das QAW-Zertifikat bleibt offen für neue Schulen und Vereine, sofern sie die definierten Qualitätsstandards erfüllen und erfolgreich zertifiziert werden.

Die jetzt erarbeiteten Neuerungen beinhalten u.a. aktualisierte Anforderungen an die Ausstattung von Schulen, das Schulungs-Equipment und die Ausbildungsinhalte. Eine besondere Aufmerksamkeit galt in der Überarbeitung den Bereichen Ausstattung, Ausbildungsqualität, Schulungsinfrastruktur und Transparenz in der Kommunikation mit Verbrauchern.

Weitere Infos finden Interessierte hier:

Über die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsausbildung im Wassersport (QAW)

Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsausbildung im Wassersport (QAW) wird getragen von den drei großen Verbänden im Wassersport: Dem Deutscher Motoryachtverband e.V. (DMYV), dem Verband Deutscher Sportbootschulen e.V. (VDS) und dem Verband Deutscher Wassersport Schulen e.V. (VDWS).

Gemeinsam repräsentieren diese Organisationen die Vielfalt und Professionalität der deutschen Wassersportlandschaft. Während der DMYV sowohl Vereine als auch Ausbildungsstätten im Bereich der Schiffs-Führung für Sportboote und Yachten begleitet, sind der VDS und VDWS exklusiv Ausbildungsverbände, die Sportboot- und Segelschulen betreuen aber auch einen Schwerpunkt und Angebote für Ausbildungsbetrieben bei Strandsportarten wie Kitesurfen, Wingfoiling, SUP oder Windsurfen bieten.

Mit dieser Zusammenarbeit und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der QAW-Zertifizierung verfolgen die Verbände ein gemeinsames Ziel: die Förderung einer sicheren, nachhaltigen und hochwertigen Ausbildung im Wassersport.

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Torsten Moench

Torsten Moench

Chefredakteur BOOTE

Im Anschluss an zwei handwerkliche Ausbildungen studierte Torsten Moench Elektrotechnik an der HAW-Hamburg. Es folgten ein Volontariat und knapp 10 Jahre Arbeit als Test- und Technik-Redakteur beim Delius-Klasing Verlag. Seit 2003 ist Moench Chefredakteur des führenden europäischen Motorboot-Magazins BOOTE. Auch in seiner Freizeit bleibt er seinem Metier treu, und verbringt viel Zeit auf seinem Motorboot, mit dem er vorzugsweise auf den norddeutschen Gewässern und der Ostsee unterwegs ist. Neben seiner Arbeit als Chefredakteur ist Moench als Buchautor tätig.

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