Einsteiger-SpezialWichtige Begriffe und ihre Bedeutung

Boote Redaktion

 · 19.05.2022

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Einsteiger-Spezial: Wichtige Begriffe und ihre BedeutungFoto: Morten Strauch

Wer das Bootfahren lernen möchte, wird bald schon das erste Mal gesagt bekommen, dass “Rechts” gefälligst “Steuerbord” heißt. Damit weitere Fettnäpfchen gemieden werden, haben wir die wichtigsten Begriffe der Sportschifffahrt zusammengetragen.

A

Achtern Das hintere Ende des Bootes (siehe auch Heck).

Anker Ausrüstungsteil aus Metall, um ein Boot an Ort und Stelle zu halten. Gräbt sich im Boden (Grund) ein und hält dadurch.

Ankerball Schwarzer Ball, um das Ankern anzuzeigen.

Bei Nacht signalisiert ein weißes Rundumlicht (links), dass ein Boot vor Anker liegt. Bei Tag der schwarze Ankerball.Foto: Christian Tiedt
Bei Nacht signalisiert ein weißes Rundumlicht (links), dass ein Boot vor Anker liegt. Bei Tag der schwarze Ankerball.

Ankerlicht Rundumlicht, um nachts das Ankern anzuzeigen.

Anstranden Mit dem Bug des Bootes auf den Strand fahren.

Antifouling Ein Anstrich im Unterwasserbereich des Bootes gegen Bewuchs und Muscheln.

Antislipstruktur Bodenstrukturen, um Ausrutschen zu verhindern.

Aufstoppen Das Abbremsen des Bootes mit rückwärts eingekuppeltem Getriebe.

B

Backbord Die linke Bootsseite, in Fahrtrichtung gesehen.

Badeleiter Hängt außenbords und ermöglicht das einfache Aus-dem-Wasser-Steigen.

Badeplattform Eine tiefliegende Plattform am Heck, die für sicheren und einfachen Badespaß sorgt.

Belegen Das Festsetzen einer Leine an Klampe oder Poller.

Bootshaken Ein Stock mit einem Haken am Ende.

Ein fester oder teleskopierbarer Bootshaken und ein Schleusenhaken sind auf jedem Boot eine große Hilfe.Foto: Christian Tiedt
Ein fester oder teleskopierbarer Bootshaken und ein Schleusenhaken sind auf jedem Boot eine große Hilfe.

Bug Das vordere Ende des Bootes.

c

Cabrioverdeck Hohes Verdeck aus Stoff (Tuch) über dem Cockpitbereich.

Center-Konsole Komplett offenes Boot mit Fahrstand (Konsole) in der Mitte.

Cockpit Auch Plicht genannt, ist der offenen Sitzbereich achtern im Boot.

D

Daycruiser Wird auch Cuddy-Cabin genannt und ist ein Sportboot mit einer Schlupfkabine im Bug als Übernachtungsmöglichkeit.

E

Echolot Elektronischer Tiefenmesser.

F

Fahrwasser Fahrrinne mit tiefem Wasser, für die Schifffahrt mit Seezeichen markiert.

Fernbedienung Box mit Hebel, über die man Schaltung und Gas bedient.

Flaggenstock Ein Holz- oder Metallstock am Heck, um beispielsweise die sogenannte „Nationale“ (für uns die Deutschlandflagge) zu setzen.

G

GFK Abkürzung für Glasfaserverstärkten Kunststoff.

Gleiter Ein Boot, das mithilfe des dynamischen Auftriebs weit aus dem Wasser gehoben wird und darauf gleitet.

Statt “Rechts” und “Links” beschreibt man die Seiten mit “Steuerbord” und “Backbord”.Foto: Christian Tiedt
Statt “Rechts” und “Links” beschreibt man die Seiten mit “Steuerbord” und “Backbord”.

H

Halbgleiter Mischung aus Verdränger und Gleiter, meist Verdränger mit flachem, breitem Heck und starkem Motor. Dynamische Auftriebskräfte heben das Boot etwas aus dem Wasser.

Handlauf Lange, meist aus Rohr gefertigte Haltegriffe.

Heck Das hintere Ende des Bootes.

Heckwelle Hinter dem Boot auftretende Wellen.

Handlenzpumpe Handbetriebene Lenzpumpe, die auf keinem Boot fehlen sollte.

Heck Das hintere Ende des Bootes.

Heckwelle Hinter dem Boot auftretende Wellen.

K

Kabellenkung Ein Steuerungssystem, das die Lenkkraft vom Steuerrad über ein mechanisches Kabel an den Außenborder überträgt.

Kajütboot Ein Boot, auf dem man schlafen und kochen kann. Meistens auch mit Toilette und Duschgelegenheit.

Kettenvorlauf Eine Kette, die zwischen Anker und Leine angebracht wird. Vorteil: Durch sein Gewicht gräbt sich derAnker besser ein.

Klampe Doppel-T-förmiger Beschlag, an dem das Boot festgemacht (belegt) wird.

Kompass Zeigt Himmelsrichtung und Kurs an.

L

Leine Tauwerk zum Festmachen des Bootes, das meist aus Kunststoff besteht.

Lenzen Das Auspumpen oder Ausschöpfen von Wasser aus dem Boot.

Logge Geschwindigkeitsmessgerät.

M

Mann-über-Bord-Manöver Ein Fahrmanöver, um eine über Bord gegangene Person wieder aufzunehmen.

P

Poller Art Klampe, die besonders stabil ausgeführt ist.

Positionslaternen Beleuchtung am Boot, damit man in der Nacht und unsichtigem Wetter gesehen wird. Für diese Lichterführung gibt es spezielle Regelungen.

R

Reling Rohrrahmen zum Festhalten, der längs zum Seitendeck bis in den Bug verläuft.

Riemen Ähnlich wie Ruder, jedoch fest mit dem Boot verbunden.

S

Schallsignale Mit Hupe, Pfeife oder Glocke gegebene Signale, die auf Fahrmanöver oder Bootszustand hinweisen.

Scheuerleiste Eine solide Leiste oder Tau an der Bootsaussenseite, die bei Remplern vor Schäden schützt.

Seekarte Eine Art Landkarte mit den nautischen Informatio- nen des Reviers.

Seitendeck In Längsrichtung begehbare seitliche Fläche.

Spiegel Hinterwand, an die der Außenborder geschraubt wird

Steuerbord Die rechte Bootsseite, in Fahrtrichtung gesehen.

T

Tonnen Am Grund befestigte, schwimmende Seezeichen, beispielsweise im Fahrwasser.

U

Untiefe Flache oder seichte Stelle in einem Gewässer.

V

Verdränger Kann wegen seines Gewichts, der Rumpfform und Motorleistung nur langsam fahren.

Vordeck Die begehbare Fläche im Bug.

Z

Zugösen Runde Öffnungen, um daran Leinen oder Spanngurte zu befestigen.

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