Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich laut Pressebericht der Landeswasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern am Nachmittag des 15.08.2026 im Yachthafen Warnemünde an der Mittelmole ereignet. Gegen 15 Uhr wurde die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock von der Feuerwehr-Leitstelle über ein im Hafenbecken versunkenes Pkw-Trailer-Gespann informiert.
Nach ersten Ermittlungen wollte ein 48-jähriger Mann aus dem Landkreis Rostock sein auf dem Trailer transportiertes Wassermotorrad an der Slipanlage zu Wasser lassen. Da dieses nicht selbstständig vom Trailer rutschte, versuchte der Eigentümer, durch Schieben nachzuhelfen.
Dabei setzte sich offenbar das gesamte Gespann in Bewegung. Der Pkw samt Trailer bewegte sich die Schräge hinunter und versank vollständig im Hafenbecken. Ein Aufhalten von außen war nach Angaben der Polizei nicht mehr möglich. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Fahrzeug.
Die Tauchergruppe der Feuerwehr brachte ein Bergegeschirr an und hob das Gespann anschließend aus dem Wasser. Das zuständige Hafenamt Rostock und das Umweltamt waren ebenfalls vor Ort.
Eine Verunreinigung des Hafenbeckens durch austretende Betriebsstoffe wurde nach bisherigem Stand nicht festgestellt. Am Pkw entstand nach erster Einschätzung ein Sachschaden von rund 70.000 Euro. Die Polizei geht von einem Totalschaden aus.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE
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