Missglückter SlipvorgangAuto mit Trailer versinkt im Yachthafen

Ralf Marquard

 · 17.08.2026

Missglückter Slipvorgang: Auto mit Trailer versinkt im YachthafenFoto: picture alliance/dpa
Symbolbild: Slipanlagen bergen Gefahren – wie ein Unfall im Warnemünder Yachthafen zeigt. | Bernd Wüstneck
Beim Slippen eines Wassermotorrads ist ein Pkw-Trailer-Gespann an der Warnemünder Mittelmole ins Hafenbecken versunken. Personen kamen nicht zu Schaden. Am Fahrzeug entstand vermutlich ein Totalschaden.

Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich laut Pressebericht der Landeswasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern am Nachmittag des 15.08.2026 im Yachthafen Warnemünde an der Mittelmole ereignet. Gegen 15 Uhr wurde die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock von der Feuerwehr-Leitstelle über ein im Hafenbecken versunkenes Pkw-Trailer-Gespann informiert.

Nach ersten Ermittlungen wollte ein 48-jähriger Mann aus dem Landkreis Rostock sein auf dem Trailer transportiertes Wassermotorrad an der Slipanlage zu Wasser lassen. Da dieses nicht selbstständig vom Trailer rutschte, versuchte der Eigentümer, durch Schieben nachzuhelfen.

Dabei setzte sich offenbar das gesamte Gespann in Bewegung. Der Pkw samt Trailer bewegte sich die Schräge hinunter und versank vollständig im Hafenbecken. Ein Aufhalten von außen war nach Angaben der Polizei nicht mehr möglich. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Fahrzeug.

Feuerwehr birgt das Gespann

Die Tauchergruppe der Feuerwehr brachte ein Bergegeschirr an und hob das Gespann anschließend aus dem Wasser. Das zuständige Hafenamt Rostock und das Umweltamt waren ebenfalls vor Ort.

Eine Verunreinigung des Hafenbeckens durch austretende Betriebsstoffe wurde nach bisherigem Stand nicht festgestellt. Am Pkw entstand nach erster Einschätzung ein Sachschaden von rund 70.000 Euro. Die Polizei geht von einem Totalschaden aus.


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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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