Uske Berndt
· 26.04.2025
Tobias Reichmuth: Wir haben noch nicht alle Calls gemacht, erst mit denen, die schon im März oder April dabei sein möchten. Wir haben jetzt drei Leute, von denen wir sagen: Ja cool, die hätten wir gerne an Bord, die sind interessant.
Ein Shaolin-Mönch, eine Modedesignerin aus der Schweiz und ein Klinikbesitzer aus Bulgarien. Uns interessiert, was wir von den Leuten lernen können.
Ja, das ist schon die Idee. Jeder, der an Bord kommt, verpflichtet sich, zumindest mal an einem Abend einen Vortrag zu halten.
Am Morgen machen wir Sport, das ist fest. Wir haben Yogamatten und ein Gym, über Power Cube streamen wir zweimal die Woche live ein Personal Training. Danach gibt es Frühstück. Der Rest hängt davon ab, ob wir auf See sind oder im Hafen. Ein typischer Tagesablauf wäre ja langweilig.
Überhaupt nicht. Es ist ja eine Entdeckungsreise mit einer Mission. Die Mission ist „Finding Longevity“, wir suchen weltweit nach den Best Practices dafür. Wir reisen aber auch mit Freunden und unternehmen viel, was Spaß macht. Die soziale Komponente ist auch superwichtig für die Longevity.
Wir sind keine Kreuzfahrt. Es kommt niemand an Bord, der erwartet, bespaßt zu werden. Unsere Freunde können sich selbst beschäftigen. Es werden sicher viele spontane Aktivitäten entstehen. Letzten Sommer gab es Landausflüge, Wassersport, lange Abendessen. Langweilig war es nie.
Ja, klar. Ich trinke auch gerne mal ein Glas Wein. Das kann jeder halten, wie er will. Wir haben einen gut sortierten Weinkühlschrank an Bord.
Wir möchten eine Longevity-Plattform zum Thema Ernährung aufbauen. Ich kann mir vorstellen, dass Longevity und Yachting an Fahrt gewinnt. Wir sind die erste Superyacht, die sich ganz diesem Thema verschreibt. BlueCruise könnte zu einem Zertifikat werden, damit könnten wir Yachten beraten. Aber der Luxus ist ja, dass wir die Reise machen, weil sie Spaß macht und neue Erkenntnisse generieren wird. Sie muss kein Geld bringen.

Redakteurin News & Panorama