TechnikMercury Motoren - Mercury legt nach

Ralf Marquard

 · 19.07.2018

Technik: Mercury Motoren - Mercury legt nachFoto: Hersteller
Die neue Produktionsplattform krempelt beim größten US-Außenborder-Hersteller die gesamte Oberklasse um

Die Zeiten der Supercharger sind nicht vorbei", so Mercury-Product-Manager Jussi Sepponen. Doch werden die mit Kompressor aufgeladenen Verado-Motoren spürbar weniger werden, denn die Oberklasse ersetzt Mercury durch V6- und V8-Motoren ohne Aufladung. Wieso dieser Umbruch?

Jeder wie er es mag: Die Streifen in der Mitte gibt es in den unterschiedlichsten Farben, um die Boot-Motor-Kombination eine Nummer schicker zu machen. Die kompakte (schmale) Ausführung der Motoren ermöglicht eine enge Doppelmotorisierung | ngFoto: HerstellerJeder wie er es mag: Die Streifen in der Mitte gibt es in den unterschiedlichsten Farben, um die Boot-Motor-Kombination eine Nummer schicker zu machen. Die kompakte (schmale) Ausführung der Motoren ermöglicht eine enge Doppelmotorisierung | ng
Die neuen Motoren sollen sparsamer, leiser und vibrationsärmer sein als die aufgeladenen älteren Kollegen. Besondere Merkmale sind die geringe Geräuschkulisse sowie die gute Laufkultur in den oberen Drehzahlen. Auch in der Beschleunigung sind die neuen hubraumstarken Motoren den aufgeladenen ebenbürtig.

Wieso hat man dann vor gut zehn Jahren die Kompressor-Verados auf den Markt gebracht und nicht gleich diese hubraumstärkeren Motoren?

"Wir waren damals einfach noch nicht soweit, diese leichten und kompakten V6- und V8-Motoren zu bauen und konnten mit dem damaligen Setup des Verados den leichtesten und stärksten seiner Klasse anbieten.", so Jussi Sepponen.
Mercury V8Foto: Hersteller

Die neuen V6-Motoren – in der Leistungsklasse 175, 200 und 225 PS – stellten wir bereits in BOOTE 5/18 vor. Dieter Wanke fuhr zwei 200-er an einer Boston Whaler auf der Bootsmesse in Miami/Florida.

Die Europavorstellung der Motoren fand in Italien auf dem Lago Maggiore statt. Zu diesem Termin brachten die Amerikaner aber gleich noch ihre absolute Oberklasse, die neuen V8-Außenborder, mit. ...

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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