Hauke Schmidt
· 18.01.2026
Der Elektro-Außenborder besteht aus eloxiertem Aluminium sowie glasfaserverstärktem Kunststoff. Der bürstenlose Direktantrieb senkt Verschleiß und Gewicht – ein Konzept, das auch bei anderen modernen Elektro-Außenbordern zum Einsatz kommt. Optisch wirkt das Modell jedoch noch minimalistischer als viele Mitbewerber. Das liegt vor allem an der auffälligen, V-förmigen Pinne, deren Spitze einen Touchscreen integriert.
Der 48-Volt-Lithium-Ionen-Akku mit 962 Wattstunden bringt 5,8 Kilogramm auf die Waage. Die getrennte Bauweise von Motor und Akku hat Vor- und Nachteile: Auf der einen Seite lassen sich beide Teile separat tragen. Außerdem kann der Akku unabhängig geladen oder ausgetauscht werden, ohne dass der Motor vom Spiegel abgenommen werden muss. Auf der anderen Seite muss der Akku im Boot untergebracht und entsprechend verkabelt werden.
Bei einer Reisegeschwindigkeit von drei Knoten soll der Smart 1.3 am Beiboot rund fünf Stunden Laufzeit liefern, was etwa 15 Seemeilen Reichweite entspricht. Unter Volllast mit einer Höchstgeschwindigkeit von 5,5 Knoten hält eine Akkuladung laut Hersteller ungefähr 45 Minuten oder rund vier Seemeilen.
Das Design des Smart 1.3 setzt auf eine klare, reduzierte Formensprache und kommt ohne komplizierte Bedienelemente aus. Die Antriebssteuerung erfolgt über ein farbiges Touchdisplay, das direkt in den Pinnenkopf integriert ist. Dort werden unter anderem der Ladezustand, die aktuelle Motorleistung und die Geschwindigkeit angezeigt. Zusätzlich ist der Motor mit einem GPS-Empfänger ausgestattet. Ergänzend verfügt er über ein Bluetooth-basiertes Notaus-System. Der Motor soll im Laufe des Jahres auf den Markt kommen und kann beim Hersteller zum Vororderpreis von 2.190 Euro bestellt werden.
Motor:
Akku: