Der knapp 5,5 Seemeilen lange Alssund zwischen dem Festlands Südjütlands und der Insel Als gilt als geschützte Abkürzung auf dem Weg von der Flensburger Förde über den Alsfjord zum Kleinen Belt. Wie das dänische Bådmagasinet schreibt, hat sich die dänische Polizei diese Engstelle nun vorgenommen, um verstärkt Kontrollen der passierenden Segler und Sportboote durchzuführen - und um festgestellte Verstöße sofort zu ahnden.
Bei ihrem Einsatz wurden den Beamten dabei häufiger die Unkenntnis der bestehenden Vorschriften als Ursache genannt - etwa von einem Jetski-Fahrer, der gegen das Verbot der schnellen Fahrzeugart in der wegen ihrer umgebenden Natur beliebten Ankerbucht Dyvig auf der Insel am nördlichen Ende des Alssunds, wie das Magazin berichtet.
Für die kommende Saison hat die Polizei angekündigt, weiterhin verstärkt präsent sein, um für die Einhaltung der Regeln und die Sicherheit im vergleichsweise engen Fahrwasser des Sunds und des Reviers allgemein zu sorgen.
Bei einer standardmäßigen Kontrolle sind üblicherweise erforderliche Nachweise vorzuzeigen, wozu auch die Versicherung gehört. Passende und zugelassene Rettungswesten müssen ebenfalls für alle Personen an Bord sein.
Werden Regelbrüche beobachtet, etwa Verstöße gegen allgemeine oder örtliche Fahrregeln oder die Lichterführung, muss auch mit einer Anzeige gerechnet werden. Gleiches gilt, falls die Promillegrenze von 0,5 Prozent betrifft.

Redakteurin Reise