DänemarkAlssund – Polizei kontrolliert mehr auf dem Wasser

Jill Grigoleit

 · 01.06.2026

Dänemark: Alssund – Polizei kontrolliert mehr auf dem WasserFoto: Syd- og Sønderjyllands Politi
Auf dem Alssund nördlich von Sønderborg patrouilliert die Polizei jetzt häufiger.
Im Alssund zwischen dem dänischen Festland und der Insel Als kontrolliert die dänische Polizei seit Saisonbeginn verstärkt Bootsfahrer. Was man generell beachten sollte.

Der knapp 5,5 Seemeilen lange Alssund zwischen dem Festlands Südjütlands und der Insel Als gilt als geschützte Abkürzung auf dem Weg von der Flensburger Förde über den Alsfjord zum Kleinen Belt. Wie das dänische Bådmagasinet schreibt, hat sich die dänische Polizei diese Engstelle nun vorgenommen, um verstärkt Kontrollen der passierenden Segler und Sportboote durchzuführen - und um festgestellte Verstöße sofort zu ahnden.

Regelunkenntnis häufige Begründung

Bei ihrem Einsatz wurden den Beamten dabei häufiger die Unkenntnis der bestehenden Vorschriften als Ursache genannt - etwa von einem Jetski-Fahrer, der gegen das Verbot der schnellen Fahrzeugart in der wegen ihrer umgebenden Natur beliebten Ankerbucht Dyvig auf der Insel am nördlichen Ende des Alssunds, wie das Magazin berichtet.

Für die kommende Saison hat die Polizei angekündigt, weiterhin verstärkt präsent sein, um für die Einhaltung der Regeln und die Sicherheit im vergleichsweise engen Fahrwasser des Sunds und des Reviers allgemein zu sorgen.

Was die Polizei kontrollieren kann

Bei einer standardmäßigen Kontrolle sind üblicherweise erforderliche Nachweise vorzuzeigen, wozu auch die Versicherung gehört. Passende und zugelassene Rettungswesten müssen ebenfalls für alle Personen an Bord sein.

Werden Regelbrüche beobachtet, etwa Verstöße gegen allgemeine oder örtliche Fahrregeln oder die Lichterführung, muss auch mit einer Anzeige gerechnet werden. Gleiches gilt, falls die Promillegrenze von 0,5 Prozent betrifft.


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Jill Grigoleit

Jill Grigoleit

Redakteurin Reise

Jill Grigoleit lebte zehn Jahre mit ihrer Familie auf einem Hausboot im eigenen Hafen südlich von Hamburg und schrieb ein Buch über den Hausbootbau und das Leben mit Kindern auf dem Wasser. Seit 2020 schreibt sie vor allem Reisereportagen und Revierporträts für YACHT und BOOTE und konnte damit ihre zwei großen Leidenschaften zum Beruf machen: Reisen und darüber schreiben. Seit Januar 2024 gehört sie fest zum Team des Reiseressorts der Wassersportredaktion von Delius Klasing. Seither sammelt sie in den verschiedensten Regionen Reviertipps und Geschichten über Menschen, die am und auf dem Wasser leben - von der Mecklenburgischen Seenplatte über die bretonische Küste bis ins kanadische Ontario.

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