Lesen Sie hier den ersten Teil unserer Reisereportage auf dem Trent-Severn-Waterway:
Mein Blick wandert immer abwechselnd von der nächsten anvisierten Tonne auf die Karte und zurück. Vorsichtig hangeln wir uns von einem Seezeichen zum nächsten, schlängeln uns durch unzählige kleine Inseln und Felsen, die teilweise beunruhigend nah am Fahrwasser nur wenige Zentimeter aus dem Wasser ragen. Ein atemberaubender Anblick, der allzu schnell dazu verleitet, den Blick schweifen und sich vom Tonnenstrich ablenken zu lassen.
Wir passieren das legendäre Hell’s Gate. Eine Passage, vor der man uns bei der Bootsübergabe vor einigen Tagen eindringlich gewarnt hat. Nicht ohne Grund hat der Übergang vom Clear Lake zum Stony Lake diesen respekteinflößenden Namen erhalten. Die strahlende Septembersonne lässt die Inselwelt paradiesisch erscheinen und täuscht darüber hinweg, wie schnell man hier bei schlechterer Sicht ein paar verhängnisvolle Meter vom Weg abkommen kann. Mitten im „Höllentor“ dann mit einem Mal ein Stückchen Himmel: Auf einem flachen Felsen linkerhand thront, nur wenig kleiner als der Felsen selbst, eine weiße Holzkirche.
Die 111 Jahre alte St. Peter’s on-the-Rock ist nur mit dem Boot erreichbar. Gebaut wurde sie, nachdem Ende des 19. Jahrhunderts die ersten wohlhabenderen Familien aus der Stadt in den Genuss von Urlaubsreisen kamen. Per Zug, Kutsche und Dampfschiff strömten immer mehr Menschen nach Norden und verbrachten ihre Sommer an den Ufern der Kawartha Lakes. Auf ihren sonntäglichen Gottesdienst wollten die frommen Anglikaner dabei nicht verzichten, also errichtete man kurzerhand ein Gotteshaus auf einer der vielen Felseninseln.
Als wir Hell’s Gate hinter uns lassen, atme ich erleichtert auf. Die schwierigste Passage ist geschafft. Vor uns liegt eine sich nach Westen ausdehnende Seenkette mit einer Fläche von etwa 2.500 Quadratkilometern, unzähligen Inseln und dicht bewaldeten Ufern. Den Anfang macht Stony Lake. Der östlichste der Kawartha Lakes macht seinem Namen alle Ehre: Überall ragen Steine aus dem Wasser. Er ist Teil des Trent-Severn-Wasserwegs. Nachdem wir im ersten Teil unseres Chartertörns mit dem Hausbootanbieter Le Boat dem schleusenreichen und teils schmalen Kanal von Peterborough über Lakefield bis Young’s Point gefolgt sind, erwartet uns in den kommenden Tagen Weite und Natur pur. Wir befinden uns in Ontarios Cottage Country, einem beliebten Ausflugs- und Urlaubsziel vieler Kanadier etwa zwei Autostunden nordöstlich von Toronto.
Unser heutiges Etappenziel ist die Schleuse Lock 28 bei Burleigh Falls. Wo das Wasser des westlich gelegenen Lower Buckhorn Lake durch eine felsige Engstelle dem Stony Lake zufließt, stellten die Stromschnellen beim Bau des Trent-Severn Waterway ein großes Hindernis dar. Und so sprengte man nördlich der Fälle einen 190 Meter langen Schleusenkanal in das massive Granitgestein. 1887 wurde die Schleuse fertiggestellt, die einen Höhenunterschied von 7,30 Meter ausgleicht. Früher gab es hier zwei jeweils vier Meter hohe Staustufen. Seit diese zu einer doppelten hydraulischen Schleuse zusammengelegt wurden, gibt es keine Nummer 29 mehr. Im Vergleich zu den kleineren Schleusen, die wir bisher passiert haben, wirken die riesigen Stahltore hier gewaltig.
Als wir die Schleuse gegen 16:30 Uhr erreichen, ist sie allerdings bereits geschlossen. Die Steganlage kurz vor der Einfahrt gehört im Übrigen zum Burleigh Falls Inn, einem traditionsreichen Hotel und Restaurant von 1857. Die Anlegestellen sind nur für Hotelgäste, und das Übernachten auf den Booten ist verboten. Wir machen im unteren Bereich der Schleuse an der Wartestelle fest. Strom und Sanitäranlagen gibt es nicht, nur einen kleinen Picknickplatz mit Feuerstelle. Als wir von Bord gehen, werden wir von den durchdringenden „Tschip!“-Rufen einiger empörter Chipmunks empfangen.
Eine steile Treppe führt zum oberen Wartebereich. Auf der anderen Seite gäbe es Strom und ein Toilettenhaus, allerdings ist beides abgeschlossen, der Camper-Parkplatz verwaist. Unser Spaziergang führt uns, alles andere als idyllisch, über die viel befahrene Brücke des Ontario Highway 28. Der erste Blick auf die Wasserfälle, mit den an uns vorbeibrausenden Trucks im Rücken, fällt ernüchternd aus. Doch nachdem wir einem kleinen Pfad durchs Unterholz gefolgt sind, erreichen wir ein stilles Plätzchen mit dem im wahrsten Sinne berauschenden Anblick der Stromschnellen, die sich ihren Weg über und durch die Felsen suchen.
Am nächsten Morgen regnet es Bindfäden. Da wir auf die Öffnung der Schleuse um 10 Uhr warten müssen, gönnen wir uns ein gemütliches Canadian-Pancake-Frühstück, natürlich inklusive des in Kanada obligatorischen Ahornsirups. Der Regen stört uns bei der Überfahrt des Lovesick Lake zunächst überhaupt nicht. Im Gegenteil, tatsächlich hatten wir sogar darauf gehofft, denn laut unserem Reiseführer, dem „Ports Cruising Guide“, lässt sich an einem regnerischen Tag ein besonderes Naturschauspiel beobachten: Dann leuchten die feuchten Granitfelsen in strahlendem Rosa.
Und so genießen wir anfänglich trotz des verhangenen Himmels die Überfahrt über den See, der seinen Namen einer Legende der First Nations, der indigenen Völker Kanadas, verdankt. Laut der Volkssage verliebte sich Polly Cow, die schöne Tochter des Häuptlings Jack Cow, unsterblich, wurde jedoch zurückgewiesen. Gebrochenen Herzens floh sie auf eine einsame Insel auf dem See, wo sie beinahe an Liebeskummer starb. Die Schleuse Lovesick Lock liegt noch nicht in Sichtweite, als die ersten Blitze am dunklen Horizont aufleuchten. Ein Gewitter ist im Anmarsch. Der Regen wird stärker, unsere Scheibenwischer kommen kaum gegen die Wassermassen an. Wir zählen die Sekunden zwischen Blitz und Donner: Noch vier Sekunden.
Als wir endlich die Schleuse erreichen, tut es mir leid, dass die beiden jungen Lock Keeper für uns aus ihrem schützenden Unterstand hervorkommen und die Kurbeln der handbetriebenen Tore in Gang setzen müssen. Lock 30 auf dem Trent-Severn Waterway trennt den Lovesick Lake vom Lower Buckhorn Lake und liegt zwischen den Inseln Millage Island und Wolf Island. Eigentlich würden wir gern das kleine Eiland erkunden, für das man einen abenteuerlichen Damm überqueren muss, aber der Regen zwingt uns zu einer Pause. In der Hoffnung, dass das Gewitter schnell genug abzieht, sodass wir noch rechtzeitig vor der letzten Schleusung in Buckhorn ankommen, warten wir auf ein regenfreies Zeitfenster für die Überfahrt.
In Anbetracht der Tatsache, dass wir bereits seit zwei Nächten weder Strom noch Sanitäranlagen hatten, haben wir uns für den Abend im Buckhorn Yacht Harbour angemeldet. Als wir Lock 31 am Nachmittag gerade noch rechtzeitig erreichen, erfahren wir, dass wir auch hier Strom gehabt hätten und die Übernachtung – wie an allen Schleusen entlang des Trent-Severn Waterway – kostenfrei gewesen wäre. In der Marina weiter südlich, die wir ansteuern, zahlen wir 100 kanadische Dollar, umgerechnet rund 62 Euro, für die Nacht und haben von hier noch einen 20-minütigen Fußmarsch in den Ort, während wir an der Schleuse bereits „mitten im Geschehen“ gewesen wären. Letzteres fällt allerdings sehr bescheiden aus, zumindest jetzt, wo die Hauptsaison vorbei ist. Abgesehen von einigen Anwesen in dem Wald, den wir auf dem Weg zur Ortschaft durchqueren, besteht der Ortskern Buckhorns aus nicht viel mehr als einem Dutzend Gebäuden, die offensichtlich alle auf Touristen ausgelegt und schon halb im Winterschlaf zu sein scheinen.
Kanuclub, Restaurant und Eiscafé sind geschlossen. Aber dafür finden wir einige schöne Souvenirs im liebevoll gestalteten Kunsthandwerkerladen in der alten Dorfkirche und trinken einen Pumpkin Spice Latte im Boathouse in der Nähe der Schleuse, welches neben einem Café im Obergeschoss auch eine Boutique im Erdgeschoss beherbergt. Buckhorn hat nur 150 ganzjährige Einwohner und lebt hauptsächlich von den Cottagers und Boaters, also Kanadiern, die hier oben Sommerhäuser oder Boote besitzen.
Der Supermarkt der Ortschaft liegt recht spektakulär auf dem Rücken eines großflächigen Granitfelsens. Ein imposantes Beispiel dafür, wie die Landschaft hier vom Canadian Shield geprägt ist, einer der ältesten und größten Gesteinsformationen der Erde, die fast die Hälfte des Landes bedeckt.
Mit einem geschätzten Alter von bis zu vier Milliarden Jahren wirkt sie wie das freigelegte Gedächtnis der Erde. Endlose Flächen aus grauem und rötlichem Fels liegen offen da, vom Eis der Jahrtausende glatt geschliffen und von Rissen durchzogen, in denen sich das Wasser gesammelt hat. Ontarios Seen entstanden während und im Anschluss an die letzte Eiszeit und bilden die Grenze zwischen dem schroffen Granitgestein im Norden und der hügeligen, stark bewaldeten Landschaft im Süden.
Weitere beeindruckende Zeugen der Eiszeit sind die Adam and Eve Rocks, riesige Granitfindlinge, die wir auf unserem Weg zwischen Marina und Ortskern passieren. Eine lokale Legende besagt, dass Paare, die sich an den Felsen die Hände halten, während sie die Steine berühren, ewige Liebe erfahren werden.
Der nächste Morgen startet mit dichtem Nebel. An eine Weiterfahrt ist erst mal nicht zu denken. Den Vormittag über planen, überdenken und verwerfen wir mehrere Male, bevor wir entscheiden: Für uns ist hier der Turning Point erreicht. Denn: Nach Bobcaygeon wäre es one-way eine dreistündige Fahrt. Angesichts des Nebels könnten wir frühestens gegen Mittag ablegen. Das würde bedeuten, dass wir für den Rückweg bis nach Peterborough nur noch zwei Tage Zeit hätten, und die Schleusen haben jetzt, Mitte September, nur noch von 10 bis 15:30 Uhr geöffnet.
Auch wenn wir das Boot eigentlich erst Freitag früh abgeben müssen, müssen wir am Vortag die letzte Schleusung bei Peterborough schaffen. Und das Wetter ist, wie wir in den vergangenen zwei Tagen leidvoll erfahren haben, unberechenbar. Also: Lieber noch mal zwei Tage entspannt genießen. Nachdem die Entscheidung erst mal gefallen ist, legen wir voll Vorfreude ab, als gegen 12 Uhr der Himmel aufreißt. Denn unser Ziel ist Lovesick Lock auf Wolf Island, wo unser Besuch auf dem Hinweg wegen des Regens so kurz ausgefallen war.
Nach dem Regen gestern zeigt sich der Lower Buckhorn Lake heute in voller Farbenpracht. Auf den kleinen Inseln klammern sich krumme Kiefern und Fichten an nackten Fels, ihre Wurzeln finden kaum Halt in den Spalten des uralten Gesteins. Die südlichen Ufer hingegen sind dicht bewaldet und in den wenigen Tagen seit unserer Abfahrt merklich bunter geworden. Der blaue Himmel und die weißen Wolken spiegeln sich auf der glatten Oberfläche des Sees, zwischen den Inseln liegen Angelboote, bunte Holzcottages mit Anleger laden zum Träumen ein. Hier so ein Häuschen, eine kleine Insel haben, das wär’s.
Gegen 14 Uhr erreichen wir Lovesick Lock, dieses Mal bei bestem Wetter. Unserer Wanderung über Wolf Island steht also nichts mehr im Wege. Nach einem Hinweis im Reiseführer erkundigen wir uns allerdings vorher bei der Schleuserin, wie wahrscheinlich es ist, dass uns ein Bär entgegenkommt.
Ihre Antwort soll wohl beruhigen, klingt aber dennoch abenteuerlich: „Ach, den letzten haben wir im Mai gesehen.“ Vermutlich ist es ihm hier im Sommer schlicht zu voll: In der Hauptsaison soll es nur so von Booten wimmeln. Der Aufenthalt ist daher auf eine Nacht begrenzt. Jetzt allerdings ist unsere Horizon 2 das einzige Boot an der Mauer. Und um 15:30 Uhr verschwinden auch die beiden Schleusenwärter mit ihrem kleinen Arbeitsboot. Wir sind allein. Strom gibt es nicht, dafür den Hinweis, nachts alle Türen und Fenster geschlossen zu halten und unbedingt den Müll an Bord zu behalten und mitzunehmen. Zum einen weil die Parkmitarbeiter ihn ansonsten zum Festland transportieren müssten. Vor allem aber wegen der wilden Tiere. Einmal habe ein Bär, von Lebensmitteln angelockt, tatsächlich versucht, ein Boot zu entern … Noch immer 25 Grad. Im Sonnenuntergang sitzen wir mit einem kühlen kanadischen Bier in der Hand auf dem Achterdeck unserer Horizon und genießen das Alleinsein. Bis auf das Rauschen des Wehrs, die zirpenden Grillen und die tschirpenden Chipmunks herrscht Stille.
Wer hätte gedacht, dass auf einem Kanada-Törn zu Saisonende sogar die Badeleiter noch mal zum Einsatz kommt. Aber überraschenderweise ist das Wasser noch angenehm warm. Als am Abend erneut Gewitter aufzieht, machen wir es uns bei prasselndem Regen und fernem Donnergrollen im Salon gemütlich und backen Pizza. Wenn wir bislang in Europa auf Törn waren, sind wir häufiger essen gegangen oder haben spontan noch Lebensmittel gekauft. Hier bin ich froh, dass wir für die ganze Woche einen Essensplan aufgestellt und ausreichend verproviantiert haben. Die allermeisten unserer Übernachtungs-Spots lagen nämlich weitab von Supermärkten oder Restaurants.
Am nächsten Tag werden wir bei Burleigh Falls von demselben Schleusenwärter begrüßt, der gestern noch mit seiner Kollegin an der Lovesick-Schleuse im Einsatz war: „Welcome back, ladies! Did you have a bearfree night?“, fragt er mit einem Schmunzeln. Und so ergeht es uns die nächsten zwei Tage in praktisch jeder Schleuse bis nach Peterborough. Überall werden wir mit einem freundlichen „Willkommen zurück, Ladys!“ begrüßt und gefragt, wie unser Törn war. Es fällt schwer, eine Antwort zu finden, die dem Erlebten gerecht wird. Am Ende war es der perfekte Mix: Atemberaubende Natur und nervenaufreibende Passagen haben sich gut die Waage gehalten mit vielen entspannten Momenten der Ruhe. Auf dem Rückweg wirkt schon vieles nicht mehr ganz so Respekt einflößend und wir können den Anblick dieser einzigartigen Landschaft intensiver genießen.
Vorbei geht es an Hell’s Gate und der Kirche auf dem Felsen – sind es wirklich erst drei Tage, seit wir hier vorbeigekommen sind, über Stony Lake und Clear Lake? Das Laub der Bäume ist in den wenigen Tagen noch bunter geworden, und als wir uns ab Lakefield langsam wieder durch den schmalen Kanal und die vertrauten Schleusen zurück in den Trubel von Peterborough bewegen, wird uns bewusst, dass uns die letzten Tage in der Natur so weit weggebracht haben vom Geschehen wie dieser Tage überhaupt möglich. In der Weite und Wildnis Kanadas findet man noch einen kostbaren Schatz: die Freiheit, die Welt zumindest für gewisse Zeit ein Stück weit hinter sich zu lassen.
Le Boat ist spezialisiert auf führerscheinfreie Hausbootferien in Europa und Kanada. Die Flotte umfasst rund 900 Hausboote, die in mehreren Komfortklassen für zwei bis zwölf Personen verfügbar sind. In den nächsten Jahren ist eine Erweiterung der Flotte auf 1.300 Boote geplant. Aktuell bietet Le Boat 18 Fahrgebiete in neun Ländern an, darunter Deutschland, Frankreich, Irland und Kanada.
Mehr Infos auf: leboat.com
Die Horizon 2 ist Teil der Premium-Serie bei Le Boat. Sie ist mit zwei Doppelkabinen und zwei Bädern ausgestattet. Es gibt einen großzügigen, hellen Salon mit großen Glasschiebetüren zur Badeplattform. Außerdem ein großes Sonnendeck mit Außenfahrstand, Liegefläche, Tisch, Grillplatte und eine Außendusche. Dank Bug- und Heckstrahlruder ist sie – wie alle Hausboote von Le Boat – leicht manövrierbar und auch geeignet für Urlauber ohne Bootsführerschein oder Erfahrung. Länge: 11,50 m, Breite: 4,20 m.
Das Revier ist führerscheinfrei. Die Schleusen sind von Mai bis Oktober in Betrieb. In der Nebensaison allerdings eingeschränkt, teilweise nur von 10 bis 15:30 Uhr. Um die Absicht der Schleusung anzuzeigen, macht man an der blauen Markierung an der Wartestelle fest. In den Kammern gibt es Kabel für die Leinenführung. Eine Vignette in der Frontscheibe erspart Chartergästen die Gebühr. Übernachten ist an den Schleusen für maximal zwei Nächte kostenfrei.
„Ports Cruising Guide: 2021 Trent Severn & Lake Simcoe“, 47,95 CAD (ca. 29 Euro); Der Reiseführer führt Marinas, Ankerplätze, Schleusen, Restaurants, Tankstellen und Versorgungsmöglichkeiten auf und enthält GPS-Koordinaten, eine praktische Entfernungstabelle und Luftbilder.

Redakteurin Reise
Jill Grigoleit lebte zehn Jahre mit ihrer Familie auf einem Hausboot im eigenen Hafen südlich von Hamburg und schrieb ein Buch über den Hausbootbau und das Leben mit Kindern auf dem Wasser. Seit 2020 schreibt sie vor allem Reisereportagen und Revierporträts für YACHT und BOOTE und konnte damit ihre zwei großen Leidenschaften zum Beruf machen: Reisen und darüber schreiben. Seit Januar 2024 gehört sie fest zum Team des Reiseressorts der Wassersportredaktion von Delius Klasing. Seither sammelt sie in den verschiedensten Regionen Reviertipps und Geschichten über Menschen, die am und auf dem Wasser leben - von der Mecklenburgischen Seenplatte über die bretonische Küste bis ins kanadische Ontario.