Weltweit dürfte es kaum einen Küstenstreifen geben, an dem die Aufbauten von Yachten so sehr zur Silhouette gehören wie im Süden Floridas. Über rund einhundert Kilometer wird der tiefblaue Atlantik hier von einem endlosen Streifen Strand begrenzt, mit wogenden Palmen und hoch aufragenden Condominiums dahinter. Und dazwischen immer wieder Yachten.
Einzeln und in ordentlichen Reihen, Tuna Tower an Tuna Tower, Flybridge neben Flybridge, Superyachten mit drei Decks und mehr. Breit wie ein Boulevard verläuft hier auf der Binnenseite der Intracoastal Waterway, der geschützte Wasserweg, der sich fast die gesamte Ostküste der Vereinigten Staaten entlangzieht.
Aber nirgendwo ist die Dichte an Sportbooten so groß wie im „Sunshine State“ zwischen Miami und Palm Beach. Das absolute Mekka ist jedoch Fort Lauderdale, „the Yachting Capital of the World“. Auch wenn Skepsis bei selbst verliehenen Superlativen häufig angebracht ist – dieser Claim ist absolut berechtigt.
Denn was sich hier im Dauerurlaubsmodus an Bord abspielt, sucht wirklich seinesgleichen: Von ganzen Stadtvierteln mit privatem Bootsliegeplatz wie Seven Isles oder Harbor Beach über ein fast 500 Kilometer langes Netz schiffbarer Wasserläufe und Kanäle, das selbst Amsterdam alt aussehen lässt, bis hin zu den zahlreichen Marinas für Yachten aller Größen und Ansprüche.
Wie etwa die Bahia Mar Marina oder die Sunrise Harbor Marina, beide sind zentral gelegen. Wobei – das ist man in Fort Lauderdale am Wasser immer.

Ressortleiter Reise