Top-MarinasGlück hat seinen Preis – Port Hercule in Monaco

Christian Tiedt

 · 18.04.2026

Top-Marinas: Glück hat seinen Preis – Port Hercule in MonacoFoto: Alphotographic; iStock
Imposante Kulisse: Yachten bis zu 150 Meter passen in den Port Hercule.
​Die Welt ist voll von reizvollen Reisezielen für Yachten. Und doch gibt es Häfen und Orte, die hervortreten. Hier stellen wir zehn dieser Destinationen vor. Diesmal Port Hercule in Monaco.

An vielen schönen Stellen ist es so, dass zwar viel Platz vorhanden ist, aber kein Liegeplatz. In Monaco ist es genau umgekehrt – dort besteht mehr als die Hälfte der gesamten Küstenlinie aus Häfen, mehr oder weniger.

Gerade einmal drei Kilometer Küste

Dazu muss aber festgehalten werden, dass das altehrwürdige Fürstentum von der einen Landgrenze zur anderen (beide zu Frankreich) entlang des Mittelmeers gerade einmal drei Kilometer misst. Wenn man davon die Plage du Larvotto abzieht – ein Strand muss schließlich sein –, lässt das dennoch Raum für zwei mit Molen geschützte ehemalige Naturhäfen. Auch wenn sie längst so eng umbaut sind, wie es die überschaubare Fläche monegassischen Territoriums erwarten lässt.

Port Hercule: Glück hat seinen Preis

Diese Enge wird noch dadurch gesteigert, dass das Land vom Wasser weg steil ansteigt. Wie die Ränge eines Amphitheaters ziehen sich die hellen Fassadenreihen dramatisch an den Hängen empor. Doch gerade so entsteht das spektakuläre Panorama, das Monaco von See her bietet – und vom Port Hercule aus, dem Yachthafen zu Füßen dieser Pracht.

Hier einen Platz zu ergattern erfordert unter anderem Glück. Und selbst das hat seinen Preis. Doch wer würde bei dieser Lage nicht verstehen, dass etwas andere Spielregeln gelten?


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Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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