Top-MarinasKaribik pur – Port de Gustavia auf St Barth

Christian Tiedt

 · 08.04.2026

Top-Marinas: Karibik pur – Port de Gustavia auf St BarthFoto: Sean Pavone; iStock
Saint Barthélemy war für knapp 100 Jahre schwedische Kolonie – die einzige in der Karibik. Erst 1877 stimmte die Bevölkerung für eine Rückkehr zu Frankreich.
​Die Welt ist voll von reizvollen Reisezielen für Yachten. Und doch gibt es Häfen und Orte, die hervortreten. Hier stellen wir zehn dieser Destinationen vor. Diesmal Port de Gustavia auf St Barth.

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Die St Barths Bucket Regatta darf auf keiner Wunschliste der besonderen Destinationen fehlen. Zum einen wegen des einmaligen Spektakels, wenn beim größten Get-Together für segelnde Superyachten gleich Dutzende Schiffe über einhundert Fuß Länge zur Wettfahrt antreten und alles an den Wind bringen, was geht.

St Barth: Treffpunkt in der Karibik

Zum anderen wegen der Besucher auf eigenem Kiel. Wenn Yachten wie die 59,90 Meter lange Ketsch „Hetairos“ oder die 30,50 Meter lange „V“ auf dem Kurs vor der Karibikinsel in ihren jeweiligen Klassen an die Kreuz gehen, versammelt sich an der Westküste in Gustavia und auf der Reede davor eine zweite Flotte, diesmal der Zuschauer.

Limits des Port de Gustavia

Auch hier geht es groß zu, aber das ist kein Problem: Die Limits des Port de Gustavia – auch bekannt als Gustavia Harbour Marina – liegen bei 60 Metern Länge im Hafen und 150 Metern davor. Schwimmende Logen mit bestem Blick auf das Geschehen. Jedes Jahr im März ist es so weit.

Teil der Leeward Islands

Was 1995 sehr überschaubar mit einem Quartett an der Startlinie begann, ist längst zu einem festen Termin im internationalen Regatta- und Eventkalender geworden. Dabei verliert Saint Barthélemy, so der offizielle Name des eigenständigen französischen Überseegebiets, auch abseits der verschiedenen lokalen Festivals nichts von seinem individuellen Feeling. Und das liegt, wenig verwunderlich als Teil der Leeward Islands, ziemlich dicht dran am Paradies.

Christian Tiedt

Christian Tiedt

Ressortleiter Reise

Christian Tiedt wurde in Hamburg geboren, blieb lange aber ohne direkten Zugang zum Wassersport. Nach der Berufsausbildung bot das Studium dann endlich die Gelegenheit, auf dem Wasser aktiv zu werden – und die entsprechenden Führerscheine zu machen. Zuerst beim Fahrtensegeln und dann, mit dem Einstieg bei BOOTE im Jahr 2004, auch mit Motorbooten aller Art. Christian konnte inzwischen fast ganz Europa (und einige weiter entfernte Destinationen) auf eigenem Kiel kennenlernen und teilt seine Erlebnisse und Erfahrungen für die YACHT und BOOTE am liebsten in Törnreportagen.

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