Die St Barths Bucket Regatta darf auf keiner Wunschliste der besonderen Destinationen fehlen. Zum einen wegen des einmaligen Spektakels, wenn beim größten Get-Together für segelnde Superyachten gleich Dutzende Schiffe über einhundert Fuß Länge zur Wettfahrt antreten und alles an den Wind bringen, was geht.
Zum anderen wegen der Besucher auf eigenem Kiel. Wenn Yachten wie die 59,90 Meter lange Ketsch „Hetairos“ oder die 30,50 Meter lange „V“ auf dem Kurs vor der Karibikinsel in ihren jeweiligen Klassen an die Kreuz gehen, versammelt sich an der Westküste in Gustavia und auf der Reede davor eine zweite Flotte, diesmal der Zuschauer.
Auch hier geht es groß zu, aber das ist kein Problem: Die Limits des Port de Gustavia – auch bekannt als Gustavia Harbour Marina – liegen bei 60 Metern Länge im Hafen und 150 Metern davor. Schwimmende Logen mit bestem Blick auf das Geschehen. Jedes Jahr im März ist es so weit.
Was 1995 sehr überschaubar mit einem Quartett an der Startlinie begann, ist längst zu einem festen Termin im internationalen Regatta- und Eventkalender geworden. Dabei verliert Saint Barthélemy, so der offizielle Name des eigenständigen französischen Überseegebiets, auch abseits der verschiedenen lokalen Festivals nichts von seinem individuellen Feeling. Und das liegt, wenig verwunderlich als Teil der Leeward Islands, ziemlich dicht dran am Paradies.

Ressortleiter Reise