Valencias Hafenbehörde vergab die Konzession für den Marinabetrieb mit einer Laufzeit von 35 Jahren an ein Joint Venture aus Semar (Serveis Marítims Port Eivissa) und Ocibar. Im ersten Schritt wurde Marina Port Valencia aus La Marina de Valencia, im zweiten steht eine umfassende Umgestaltung der drei Häfen unweit des Stadtzentrums an. Der spanische Yachthafen soll drei Areale umfassen: Marina Norte, Marina Sur und Marina City. Die Hafenanlagen sollen Liegeplätze für kleine, mittlere und große Yachten von 8 bis 130 Metern Länge vorhalten.
Zudem ist der Bau eines Trockendocks geplant, das auf die Reparatur und Wartung von Booten spezialisiert ist. Die Refit-Einrichtung soll eine Nachbildung des offenen Modells der STP-Werft in Palma werden. Auch in Valencia will man einen Standort für Reparaturen und Instandsetzung etablieren und über Werkstätten und Räumlichkeiten Service-Stationen für unterschiedliche Werften oder Zulieferer bieten. Die neue Marina Port Valencia will auch Büros, Shops, Restaurants und diverse Freizeitangebote schaffen. Einen Zeitplan für die Umbauarbeiten gaben die Betreiber nicht bekannt.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV