Die E1 kehrt nach dem Debut im Vorjahr für das dritte Rennen der Saison 2026 nach Dubrovnik zurück. Das Event wird in Kooperation mit lokalen Partnern wie dem kroatischen Ministerium für Tourismus und Sport sowie der Stadt Dubrovnik ausgetragen. Nach dem vergangenen Süßwasser-Rennen auf dem Comer See müssen die Teams ihre Boote in Kroatien wieder auf die veränderten Bedingungen im Salzwasser abstimmen.
Nach dem zweiten Saisonlauf auf dem Comer See in Italien rückt das Feld an der Spitze der E1 Series enger zusammen. Das Team von Schauspieler Will Smith (Westbrook Racing) führt das Gesamtklassement derzeit mit 60 Punkten an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen das Team Brady mit drei Zählern sowie das Aoki Racing Team mit fünf Punkten Rückstand. Da ein Grand-Prix-Sieg dem Gewinner 38 Punkte einbringt, bleibt viel Spielraum für einen Wechsel in der Gesamtwertung.
Alle zehn Teams der E1 Series starten mit identischen Foiler-Booten, dem sogenannten RaceBird, an denen eigenmächtige Änderungen untersagt sind. Die Boote erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 50 Knoten, wobei sie ab einer Geschwindigkeit von etwa 18 Knoten auf ihren Tragflächen abheben und in den Schwebezustand übergehen.
Ein Grand Prix wird im K.-o.-System mit Qualifikationsläufen, Vorläufen (Heats), einem Race-Off und dem abschließenden Super Final ausgetragen. Aufgrund der Batteriekapazität unter maximaler Belastung dauert ein Lauf etwa 15 Minuten. Nach dem Paritätsprinzip der Serie muss jedes Team mit einem männlichen und einem weiblichen Piloten besetzt sein, die sich in den Läufen abwechseln und deren Einzelergebnisse kombiniert werden.
Für Zuschauer vor Ort wird am Freitag und Samstag eine kostenfreie Fan-Zone eingerichtet, in der ein RaceBird-Showboot ausgestellt ist und Simulationserlebnisse angeboten werden. Parallel zum sportlichen Geschehen findet am Freitag der „Dubrovnik Blue Economy Summit“ statt.
Im Rahmen dieser Konferenz am Rand der E1 Series diskutieren Vertreter der kroatischen Regierung und Branchenführer über den Elektro-Rennsport. Dieser soll als Vorbild für die Umstellung auf elektrische Antriebe im maritimen Bereich dienen.
Wer das Renngeschehen der E1 nicht vor Ort an der Küste verfolgt, kann die Qualifikationsläufe und die Hauptrennen über den Streamingdienst DAZN, RTL Voyo, ZonaSport TV oder den YouTube-Kanal der Rennserie sehen.

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