Für Skipper ist die Elbe ein Revier voller Gegensätze, das navigatorisches Können zwischen Gezeitenströmungen, mächtigen Staustufen und der Berufsschifffahrt verlangt. Die Dokumentation zeichnet den Weg von der Quelle im Riesengebirge bis zur Nordsee nun in neuer filmischer Form nach. Der Regisseur will den Fluss dabei nicht als unberührte Naturidylle zeigen, sondern als einen Raum, der seit Jahrhunderten vom Menschen geprägt wird.
Die Kamera führt bewusst weg von den bekannten Stadtpanoramen Hamburgs oder Dresdens und blickt stattdessen auf die funktionale Architektur und die technische Infrastruktur abseits der Metropolen. So porträtiert der Film die 28 Staustufen und gewaltigen Schiffshebewerke als Zeugen menschlicher Planung und dokumentiert Prozesse wie den Sandabbau oder den Ausbau der Fahrrinne.
Unterstützt wird diese visuelle Erkundung im Breitbildformat durch einen Jazz-Soundtrack des Pianisten Vladyslav Sendecki. Diese Symbiose möchte eine Atmosphäre schaffen, die zum Nachdenken über das Verhältnis zwischen Mensch und Fluss anregt. Als letzter Teil der Trilogie „STADT, LAND, FLUSS“ bietet das Werk die Gelegenheit, die Elbe jenseits der Seekarte neu zu entdecken.
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