Im Wortlaut heißt die Meldung: “Wegen technischer Probleme ist das Leuchtfeuer Kalkgrund (Lfv. 4001, lfd. Nr. 200300) bis auf weiteres verloschen. Die Schifffahrt wird hiermit aufgefordert den Bereich mit besonderer Vorsicht zu befahren.”
Bereits im Mai des vergangenen Jahres haben wir auf YACHT online vermeldet, dass der Leuchtturm ausgefallen ist. Bis auf weiteres wurden um den Turm drei Kardinaltonnen ausgelegt, die vor der Gefahrenstelle warnen. Ihre Positionen und Kennungen lauten:
Im April diesen Jahre wurde dann bekanntgegeben, dass das Leuchtfeuer im Notbetrieb und damit unzuverlässig ist. Nun ist es offiziell: Kalkgrund leuchtet gar nicht, nicht mal mehr unzuverlässig...
Der Leuchtturm Kalkgrund befindet sich auf einer Seeposition rund 1,6 Seemeilen nordnordwestlich der Halbinsel Geltinger Birk und warnt vor der Untiefe Kalkgrund, die sich zwischen dem Standort des Turms und dem Festland erstreckt. Er ist Teil der Befeuerung des Kiel-Flensburg-Wegs, der den Turm nördlich passiert.
Als erster vollautomatischer Leuchtturm Deutschlands ging Kalkgrund 1963 in Betrieb. Seine Höhe beträgt 24,5 m, die Feuerhöhe 22,9 m. Er dient als Leit- und Quermarkenfeuer. Die derzeit ausgefallene Leuchtoptik verfügt im Regelbetrieb über eine Nenntragweite von 22 Seemeilen. Die Kennung besteht aus einem Gleichtaktfeuer mit weißen, roten und grünen Sektoren und einer Wiederkehr von acht Sekunden.

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