Die Inseln Mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von über 200 Seemeilen sind die Leewards das weitläufigste und wohl auch abwechslungsreichste Revier der Karibik. Kein anderes vereint so viele und so unterschiedliche Inselrepubliken – die allerdings auch viel lästiges Ein- und Ausklarieren mit sich bringen. Tropische Vulkaninseln wie Guadeloupe, Dominica oder Montserrat wechseln einander ab mit Korallen-Eilanden wie Barbuda oder Anguilla.
Manche der dicht begrünten, sanft bergigen Inseln sind europäisch geprägt, wie Guadeloupe, St. Barth, St. Martin und Marie-Galante (alle französisch) oder das niederländische Sint Maarten. Andere sind selbstständige Staaten, wie St. Kitts und Nevis, Dominica oder auch das britisch orientierte Antigua und Barbuda. Die Distanzen sind hier weiter. Für Crews, die im Norden starten, ist Antigua meist der südliche Wendepunkt, für Süd-Starter der nördlichste.
Die enorme Vielfalt des Reviers spiegelt die Anzahl möglicher Ziele wider: Auf den französischen Inseln findet man eine sehr attraktive Mischung aus Karibik-Lifestyle und Savoir-vivre. Nirgends sind das Gastro-Angebot und die Infrastruktur besser, selbst Croissants und Baguette gibt es. Die Vulkane samt Regenwald auf Guadeloupe, das mondäne St. Barth, hier findet sich für jeden etwas.
Die etwas ärmeren und einfacheren Inseln Dominica, St. Kitts und Nevis bieten weniger Anlaufstellen. Höhepunkt in der Mitte ist Antigua mit dem historischen English Harbour und den vielen tollen Riffs und Buchten im Osten sowie den endlosen Stränden von Barbuda.
Mit Air France oder KLM via Paris oder Amsterdam nach St. Martin. Oder die günstigste Variante: via Paris nach Guadeloupe. Nach Antigua ist meist ein Umstieg in London erforderlich. Direktflüge aus Deutschland gibt es nicht.