KriminalitätSchon wieder hochwertige Außenborder gestohlen

Pascal Schürmann

 · 09.03.2026

Kriminalität: Schon wieder hochwertige Außenborder gestohlenFoto: KI-generiert
Achtung, Langfinger! Schon wieder wurden hochwertige Außenborder gestohlen. (Symbolbild)
​Vergangene Woche ist in Stralsund ein Motorbooteigner Opfer von Kriminellen geworden. Von seinem Schiff wurden beide Außenborder gestohlen. Dafür scheuten die Diebe offenbar keinen Aufwand.

Das Boot, das auf einem Trailer stand, war auf der im Strelasund liegenden Insel Dänholm im Bereich des dortigen Wassersportzentrums abgestellt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei verschafften sich Unbekannte in der Nacht vom letzten Mittwoch auf Donnerstag Zugang zum Gelände und demontierten von dem Boot zwei hochwertige 200-PS-Außenborder. Das hat das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern mitgeteilt.

Den Polizeiangaben zufolge handelt es sich um weiß lackierte Bootsmotoren der Marke Mercury. Ihr Gesamtwert beträgt etwa 45.000 Euro. Das Besondere: Jeder Motor wiegt über 200 Kilogramm. Die Diebe müssen demnach über spezielle Vorrichtungen verfügt haben, um die schweren Außenborder überhaupt vom Heck des Bootes demontieren und in ihr Transportfahrzeug laden zu können.

Polizei hofft auf Zeugenhinweise

Die Kriminalpolizei sicherte zwar umfangreich Spuren, hofft aber dennoch auch auf Zeugen, die den Diebstahl oder den Abtransport der Motoren beobachtet haben. Hinweise können jeder Polizeidienststelle mitgeteilt oder über die Onlinewache gemeldet werden.

Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Diebstahl vor noch nicht allzu langer Zeit: Im Dezember hatten Kriminelle ebenfalls sehr große und entsprechend teure Außenborder in Laboe und Wendtorf von Booten entwendet. Auch dort muss die Logistik der Diebe nicht unerheblich gewesen sein. Die Polizei vermutete, dass die Tat von gut ausgerüsteten, organisierten Banden verübt worden war. Der Schaden dort belief sich auf 80.000 Euro.

Pascal Schürmann

Pascal Schürmann

Textchef YACHT

Pascal Schürmann hat 2001 bei der YACHT in Hamburg als Textchef angeheuert. Den Umgang mit Pinne und Schot lernte er als Jugendlicher in der Wanderjolle auf dem Sneeker Meer sowie auf dem Dickschiff auf dem IJsselmeer. Während und nach dem Studium folgten Törns auf der Ostsee und im Mittelmeer. Als gelernter Wirtschaftsjournalist kümmert er sich zudem um Bootsfinanzierungs- und Yachtversicherungsberichte, hegt aber auch ein Faible für Blauwasserthemen.

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