Nach Angaben der Feuerwehr Konstanz war die Segelyacht wegen eines Motorschadens im Bereich des Konstanzer Trichters manövrierunfähig geworden. Bislang unklar ist, warum das Motorboot, dass den Seglern offenbar Unterstützung anbieten wollte, kieloben endete.
Die Feuerwehr Konstanz, die DLRG und auch die Wasserschutzpolizei wurden kurz vor halb elf Uhr morgens über den Vorfall informiert und eilten den Havaristen zu Hilfe. Die im Wasser treibenden Personen konnten alle sicher geborgen und an Land gebracht werden. Das Motorboot wurde von der Feuerwehr gesichert, während ein DLRG-Boot die Segelyacht in Schlepp nahm. Das hat die Feuerwehr Konstanz berichtet.
Das kieloben treibende Motorboot konnte längsseits am Feuerlöschboot befestigt und in ein Hafenbecken geschleppt werden. Dort richteten die Einsatzkräfte das Boot mithilfe des Feuerwehrkrans wieder auf.
Der gestrige Unfall auf dem Bodensee reiht sich in eine Folge mehrerer Notfälle auf dem Bodensee. Erst am Freitag war eine Katamaranfähre bei der Einfahrt in den Konstanzer Hafen gegen die Kaimauer geprallt. Dabei erlitten zwölf Personen Verletzungen. Wir hatten darüber berichtet.
Insgesamt hatten sich im vorigen Jahr 146 Havarien ereignet. Für die baden-württembergische Seeseite war dies ein neuer Höchststand. Den ausführlichen Bericht über die offizielle Seenotfall-Bilanz für den Bodensee für 2025 gibt es hier.

Textchef YACHT
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