GroßeinsätzeZwei Schiffsbrände in Lingen binnen weniger Tage

Leonie Meyer

 · 10.03.2026

Zwei Schiffsbrände binnen weniger Tage lösten Feuerwehreinsätze aus.
Foto: Feuerwehr Lingen
In Lingen sorgten zwei Schiffsbrände innerhalb weniger Tage für Aufsehen und einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Die Hintergründe und der genaue Ablauf stehen aktuell noch im Fokus der Ermittlungen.

​Bei einem Brand auf einer Motoryacht im Hafen von Lingen sind am Samstagnachmittag (07.03.) zwei Menschen verletzt worden. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen während Reinigungsarbeiten an Bord aus. Beim Versuch, die Flammen selbst zu löschen, erlitten zwei Personen Verletzungen und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit Einsatzkräften an und konnte den Brand schließlich unter Kontrolle bringen und löschen. An dem Schiff entstand Sachschaden. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zur genauen Ursache des Feuers aufgenommen.

Zweiter Schiffsbrand in Lingen

Großalarm am Donnerstagmittag (26.02.) in Lingen: Unter dem Einsatzstichwort „F3 – Feuer auf Schiff – soll ein Boot brennen, liegt im Hafen" rücken zahlreiche Rettungskräfte zum Alten Hafen aus. Neben den Feuerwehren aus Lingen und Altenlingen machten sich auch die DLRG sowie Taucher aus Meppen auf den Weg zum Einsatzort. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gab es jedoch Entwarnung, nicht ein Schiff im Hafenbecken brannte, sondern ein an Land liegendes Boot. Der Innenbereich stand bereits in Vollbrand. Nach Erkenntnissen wurden im Inneren Schweißarbeiten durchgeführt, die das Feuer ausgelöst haben könnten.

Bevölkerung ebenfalls betroffen

Aufgrund der starken Rauchentwicklung informierte die Polizei die Bevölkerung, dass Rauch in Richtung Innenstadt zieht. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie den Bereich rund um den Hafen zu meiden. Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein. Unter Atemschutz verschafften sich Einsatzkräfte Zugang zum Schiff. Über einen Einstieg wurden weitere Feuerwehrleute ins Innere begleitet, um den Brand gezielt zu bekämpfen. Obwohl der Innenbereich größtenteils mit Holz ausgebaut ist, gelang es den Einsatzkräften, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen.

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Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufwendig und zogen sich über einen längeren Zeitraum. Verletzte gab es nach bisherigen Informationen nicht. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur genauen Brandursache auf.


Leonie Meyer

Leonie Meyer

Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion

Leonie Meyer wuchs mit dem Bootfahren in Kroatien auf und blätterte schon als Kind durch das BOOTE-Magazin ihres Vaters. Während und nach ihrem abgeschlossenen Internationalen Journalismus-Studium absolvierte sie Praktika bei verschiedenen Medien im Ausland. 2020 zog sie es für ein Praktikum zum BOOTE-Magazin, weshalb sie nach ihrem Volontariat bei einer Tageszeitung zurückkehrte. Seit 2023 arbeitet Leonie Meyer als Redakteurin in der Wassersport Digital-Redaktion und ist neben dem Betreuen der Websites unter anderem für den YACHT-Podcast zuständig.

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