Ein Linien-Katamaran kollidiert auf der Route zwischen den kroatischen Inseln Brač und Šolta mit einem Segelboot. Vier tschechische Urlauber sterben dabei. Wie es zu der Schiffskollision kommen konnte, ist noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Auf einer viel befahrenen Route Kroatiens ereignete sich gestern gegen 11.30 Uhr eine Tragödie: Ein Katamaran, der auf der regulären Linienstrecke von Split zur Insel Vis war, rammte ein Segelboot unter französischer Flagge. Auf der Yacht waren zum Zeitpunkt des Unglücks sieben Gäste sowie ein Kapitän. Nach der Kollision, die sich zwischen den Inseln Brač und Šolta ereignete, sank das Boot. Alle acht Passagiere fielen nach der Wucht des Aufpralls ins Wasser.
Drei Menschen starben noch am Unfallort, nach einer weiteren Person suchten Rettungskräfte bis heute. Erste Medien berichten davon, dass die vermisste Person im gesunkenen Wrack gefunden wurde.
Bei den Todesopfern handelt es sich laut dem kroatischen Medium dnevnik.hr um tschechische Staatsbürger. Vier Segler konnten lebend aus der Adria gerettet werden und befinden sich noch in klinischer Behandlung.
Wie es zu dem schweren Schiffsunglück kommen konnte, war zunächst unklar. Das Segelschiff war offenbar zum Zeitpunkt des Unfalls mit Motor unterwegs. Die Fähre “Krilo Eclipse” gehört einer privaten Firma aus Kroatien. An Bord befanden sich 118 Passagiere und sieben Crewmitglieder. Die Behörden setzten den Fährverkehr auf der Route von Split nach Vis wegen der Suchaktion zeitweise aus. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist für Montagnachmittag vorgesehen.
Dieser Artikel wird aktualisiert, wenn neue Erkenntnisse vorliegen.

Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion
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