Auf der boot 2025 in Düsseldorf stellte Suzuki ihr neues Außenborder-Design, die ‘Stealth Linie’, vor. Eine mattschwarze Lackierung, die den Motoren einerseits ein edles, andererseits aber auch ein kerniges Aussehen verleiht.
Der Beginn der Suzuki-Erfolgsstory liegt im Jahr 1965, als Suzuki im Werk Takatsuka in Japan den ersten Zweitaktmotor D55 mit einem Hubraum von 83 cm³ und einer Leistung von 4 kW/5,5 PS entwickelte. 1979 wurde die Produktion nach Toyokawa in der Präfektur Aichi verlagert. Bereits ein Jahr später führte das Unternehmen die ersten Zweitaktmotoren mit Öleinspritzung ein. Mit der Präsentation seiner ersten V6-Motoren, dem DT150 und DT200, setzte Suzuki 1985 weitere Meilensteine.
1994 lancierte Suzuki die Viertaktmodelle DF9.9 und DF15, gefolgt von den ersten Viertaktern mit elektronischer Benzineinspritzung im Jahr 1997. Im Jahr 2003 brach der DF250 die 250 PS-Marke, und der DF300 erhöhte diese 2006 auf 300 PS.
Im Jahr 2011 setzte der DF300AP neue Standards durch die Einführung der Suzuki Lean-Burn-Technologie und des O2-Feedback-Systems, was die Kraftstoffeffizienz und Umweltverträglichkeit maßgeblich verbesserte. Der DF350A von 2017 führte das revolutionäre Suzuki Dual Prop System ein, das zwei gegenläufige Propeller nutzt, um die Leistung und Stabilität zu maximieren.
Seit Mitte 2022 stattet Suzuki Marine viele seiner Außenbordmotoren mit einer neuartigen Mikroplastik-Sammelvorrichtung aus, die automatisch Verunreinigungen aus dem Wasser entfernt. Diese Technologie kann auch in älteren Motoren nachgerüstet werden.
Derzeit produziert Suzuki Marine mittelgroße bis große Außenbordmotoren im japanischen Werk in Kosai und kleinere Motoren bei Thai Suzuki in Thailand (seit 1999). Die Produkte werden in über 170 Länder weltweit exportiert. marine.suzuki.de