Laut A&R bestand eine der größten Herausforderungen von „Liva O“ (Ex-Projekt „Celerius“) in der Unterbringung eines 16 Meter langen Dayboats in der Garage. Drei weitere Tender und ein Tauchboot von Triton parken auf dem vorderen Hauptdeck des Flaggschiffs. Joseph Dirand, verantwortlich für Außen- und Innengestaltung, sollte einen Zwölf-Meter-Pool und eine Nemo-Lounge berücksichtigen. Der Pariser Architekt baute eine innige Beziehung zu „Liva O“ auf: „Ich war von diesem Projekt besessen.“ Der Antrieb läuft dieselelektrisch, die Stromerzeugung stemmen CAT-Diesel: zwei je 2240 Kilowatt starke Haupt- und drei Hilfsgeneratoren (je 599 Kilowatt) von Zeppelin Power Systems. Die Kraft von zwei 2200-Kilowatt-E‑Motoren übertragen Propeller ins Wasser, durch das es mit etwas mehr als 18 Knoten geht.