Wie die Technik das Angeln verändert hat Echolote, Geber und Live-Sonar haben das moderne Angelboot verändert. Was früher ein Tiefenmesser war, ist heute ein vernetztes System aus Bildschirm, Seekarte, Gebern, Bugmotor und Energieversorgung. Es gibt Momente auf dem Wasser, in denen deutlich wird, wie sehr sich das Angeln verändert hat.
Der Motor ist aus, der Bugmotor hält das Boot leise gegen Wind und Drift, das Wasser liegt dunkel unter dem Rumpf. Früher hätte man jetzt auf Erfahrung, Gewässerkenntnis und ein gutes Gefühl vertraut. Man hätte eine Kante gesucht, die Möwen beobachtet, den Wind gelesen und den ersten Wurf gesetzt.
Heute geht der Blick auf einen Bildschirm. Oder zwei. Manchmal drei. Darauf sehen wir digitale Seekarten, Tiefenlinien, eigene Wegpunkte, versunkene Bäume, Köderfischwolken, harte Kanten und weichen Grund. Und wenn das System modern genug ist, sehen wir nicht nur, was unter dem Boot war.
Wir sehen, was gerade passiert – live und fast in Farbe. Das Echolot ist damit längst kein einzelnes Gerät mehr. Auf einem Angelboot ist es ein System. Es besteht aus Display, einem oder mehreren Gebern, Bugmotor, Energie, Netzwerk und Software. Die Technik hat sich in den letzten Jahren nicht nur verbessert. Sie hat eine neue Sprache auf dem Wasser geschaffen. Unser Autor Thorsten Trojan schreibt darüber:
Macht mit: Zeigt uns eure Angelboote! Vom minimalistischen E-Kahn bis zum ausgewachsenen Offshore-Schiff – wir wollen eure Set-ups sehen und in einer der nächsten Ausgaben vorstellen! Schickt uns eine Mail an: redaktion@boote-magazin.de mit Fotos von eurem Boot.
Postet eure Boote auf Instagram mit dem Hashtag #meinangelboot und markiert uns: @boote.magazin. Unter allen Teilnehmern verlosen wir drei Ausgaben von „Einfach angeln von Bord“.

Freier Autor, Angelexperte
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