De Antonio Yachts E23Werft präsentiert erstes Modell mit E-Antrieb

Ralf Marquard

 · 28.05.2024

Die De Antonio E23 ist ein Katamaran mit einem integrierten Foil
Die De Antonio Yachts E23 ist das neueste Modell der renommierten Werft, angetrieben von einem Elektro-Außenborder und mit einem effizienten Rumpfdesign.

De Antonio Yachts wurde 2012 von Marc de Antonio und Stan Chmielewski gegründet. Das erste Modell war die De Antonio D23 Open, danach hat die Werft stetig neue Boote entwickelt und auf den Markt gebracht. Die letzten Neuvorstellungen waren das Flaggschiff D50 Coupé und die D32 Open. De-Antonio-Boote fallen durch ihr spezielles Design auf und werden von Außenbordern, die in Motorkästen „verschwinden“ angetrieben.

Effiziente Fahrt durch spezielles Rumpfdesign

So auch der Motor der neuen De Antonio Yachts E23, das Besondere ist jedoch, das es sich um einen E-Elektro-Außenborder handelt. Zudem sorgt ein Rumpfdesign für eine besonders effiziente Fahrt. Die E23 ist ein Katamaran mit einem integrierten Foil. Eine Konstruktion, die für zusätzlichen Auftrieb sorgt und dadurch den Widerstand reduziert. Das wiederum erhöht die Geschwindigkeit und die Reichweite.


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Angetrieben wird die E23 von einem 50-kW-Außenborder, der von einem 40-kW-Battery-Pack versorgt wird. Damit erreicht das Boot laut Werft eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten. Die Reichweiten gibt der Hersteller bei 5,0 Knoten mit 50 Seemeilen, bei 20 Knoten mit 24 Seemeilen an. Geladen werden kann das Batteriepack mit einem Schnellladegerät (Ladezeit 1,5 Stunden) oder dem Standard-Charger (8 Stunden).

Präsentiert wurde die neue E23 am 22.4.2024 in der America’s Cup Experience in Barcelonas Port Vell. Dort erhielt sie auch den Titel „Official Electric Boat of the Louis Vuitton 37th America’s Cup“.


Technische Daten der De Antonio Yachts E23

  • Länge: 7,20 m
  • Breite: 2,30 m
  • Gewicht: 1450 kg
  • Motorisierung: E-Außenborder; 50 kW
  • Werft: deantonioyachts.com

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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