Leonie Meyer
· 11.09.2026
Die E1 Series erreicht mit dem Luanda GP den südlicheren Teil des afrikanischen Kontinents. Gefahren wird am Yacht Club von Luanda, an der Atlantikküste der angolanischen Hauptstadt. Am Samstag (12.09.) stehen die Qualifikationsläufe auf dem Programm und am Sonntag (13.09.) folgen die Rennen. Für die noch junge Meisterschaft der vollelektrischen Foiler ist es die erste Veranstaltung in Angola. Luanda war bereits im Frühjahr als neue Station vorgestellt worden. Damals präsentierten E1 und Teambesitzer Will Smith den Grand Prix.
Nach den Rennen auf dem Comer See, in Dubrovnik und Monaco treffen die Teams in Luanda auf einen neuen Kurs. Fällt ein Boot durch Wellen oder einen Fehler von den Foils zurück ins Wasser, kostet das Tempo und Sekunden. Die technischen Voraussetzungen bleiben dennoch für alle gleich. In der E1 Series fahren die Teams mit identischen RaceBirds, die ab etwa 18 Knoten auf ihre Tragflächen steigen und bis zu 50 Knoten erreichen können. Jedes Team setzt außerdem eine Pilotin und einen Piloten ein, deren Ergebnisse in die Gesamtwertung einfließen.
Nach vier von sieben Saisonstationen führt das amtierende Champion-Team Brady die Meisterschaft mit 119 Punkten an. Westbrook Racing by Visit Angola, das Team von Will Smith, liegt mit 110 Punkten direkt dahinter. Team AlUla folgt mit 75 Punkten auf Rang drei.
Ein Team fehlt diesmal allerdings im Fahrerlager. Team Drogba Global Africa hatte im Juli beim Monaco GP den ersten E1-Sieg seiner Geschichte gefeiert. Wegen Verzögerungen beim Frachttransport aus dem europäischen Zollgebiet kann das Team in Luanda nach Angaben des Veranstalters nicht starten. Neun Teams sollen deshalb beim fünften Saisonrennen antreten.
Weitere Informationen zum Race, finden Sie hier.
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Redakteurin Wassersport Digital-Redaktion
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