NeuheitMission geglückt - EJET entwickelt 4X-Tender mit Jetantrieb

Ralf Marquard

 · 24.07.2023

Der 4X-Tender erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 35 kn
Foto: Werft
Die meisten E-Boote fahren mit Außenbordern, Z-Antrieben oder Wellenanlage. Der Jetantrieb ist da eher noch selten. Genau diesen Antrieb verwendet EJET für ihren 4X-Tender.

EJET ist ein slowenisches Unternehmen, deren Mission es nach eigenen Angaben ist, einen elektrischen Jet-Tender zu entwickeln, der seinen Verbrennungs-Konkurrenten in der Leistung in nichts nachsteht. Dank des Elektro-Antriebes können teilweise auch Schutzgebietet erkundet werden auf denn herkömmliche Verbrennungsmotoren verboten sind. Weiterer Vorteil: Der geringe Tiefgang, der das Anlanden am Strand gut ermöglicht.

Hochleistungstender mit Jetantrieb

Geregelt wird der 60-kW-Antrieb über eine Elektronik, die unterschiedliche Modi bietet: Slow, Eco und Sport. Als Höchstgeschwindigkeit gibt die Werft 35 Knoten an. Bei niedrigem Akkustand schaltet das System automatisch auf den Low-Batterie-Modus, um eine sichere Rückkehr zu einer Ladestation zu gewährleisten.

Angeboten werden ein 6 -kW-Ladegerät (Standard) und ein 12-kW-Schnellaldegerät. Die Ladezeiten des 46,2 kWh-Akkus betragen damit 8 bzw. 4 Stunden. Wie weit kommt man mit einer Akkuladung? Die Werft gibt einen Wert von 40 Seemeilen an.


Technische Daten

  • Länge: 3,95 m
  • Breite: 1,76 m
  • Tiefgang: 0,35 m
  • Gewicht: 670 kg
  • Motor: 60 kW
  • Batterie-Pack: 46,2 kWh

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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