Das neuste Modell ist die Nordavn 51, als Design-Vorbild dient ihre Schwester N41. Letztere ist ein Boot, das bei den Eignern sehr gut ankommt. Der Kundenwunsch nach mehr Kabinen und einer Flybridge hat jedoch nach einem größeren Boot verlangt - das Ergebnis ist die N51.
Sie ist ein sogenannter Passagemaker, der für den rauen Einsatz auf den Weltmeeren konstruiert wurde. Der Rumpf ist solide, die Motorisierung mit zwei bewährten Dieselmotoren betriebssicher. Dazu tragen ebenfalls eine vorbildliches Dieselfilter- und Kühlwasseranlage bei. Damit der Spritvorrat nicht so schnell ausgeht lassen sich 5498 l Diesel bunkern.
Bei der Fahrt der Baunmmer 01 mit James Leishman, Sohn des Nordhavn-Mitbegründers Jim Leishman, zeigte sich, dass das neuste Modell problemlos die 11 Knoten erreicht und bei einer Passage von 600 Seemeilen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9 Knoten erreicht. Die Yacht soll außerdem besonders leise fahren und es treten kaum Vibrationen auf.
Das Boot ist bis ins kleinste Detail geplant und gebaut. Hier nennt die Werft beispielweise die Klampen, Scheibenwischer, Drehstühle im Salon, Geschirr in der Pantry und Matratzen. Die Gästekabine hat die Möglichkeit aus eine Doppelbett zwei einzelne Betten zu bauen.
Insgesamt hat die Nordhavn 51 zwei Schlafkabinen und sowie einen abgegrenzten Schlafplatz hinter der Steuerhaus-Sitzgruppe. Komfortable Bäder sind selbstverständlich ebenfalls vorhanden. Salon und Pantry bilden eine Einheit. Unter Deck befindet sich der geschützte Fahrstand hinter einer soliden Windschutzscheibe.
Wer lieber unter freiem Himmel fährt, findet seinen Platz auf der Flybridge die eine super Weitsicht garantiert. Nach achtern schließt sich eine Plattform an, auf der das Beiboot liegt. Es lässt sich mit einem Ladekran einfach zu Wasser lassen.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE