Tykun XII in MonacoPremiere im Praxistest

Uske Berndt

 · 15.10.2026

Tykun XII: Die knapp 13 Meter basieren auf der Tykun X.
Foto: TYKUN
Auf der Monaco Yacht Show 2026 feierte die Tykun XII Premiere. Der neue Tender der Marke TYKUN fährt als Beiboot und Basis für längere Törns. Während der Messe lag das Modell nicht nur am Steg, sondern war auch im praktischen Einsatz.

Ein Tender soll mehr können, als Gäste vom Mutterschiff an Land zu bringen. Er soll sicher unterwegs sein, Platz zum Wohnen bieten und flexibel wechselnde Aufgaben meistern. Mit der Tykun XII stellt die italienische Marke ein Modell vor, das genau diesen Spagat schaffen soll. Die neue Plattform auf Basis der Tykun X soll Leistung, Reichweite und vielseitigen Nutzen verbinden. Für kurze Tagesfahrten ebenso wie für mehrtägige Ausflüge.

Ort der Premiere war die Monaco Yacht Show 2026. Während der Messe fuhren die knapp 13 Meter als Tender für das Brokerhaus von Royal Yacht International und übernahmen Transfers rund um die Veranstaltung. Damit blieb das Boot nicht nur ein Ausstellungsstück am Steg, sondern wurde im laufenden Betrieb genutzt.

Zwei Layouts für die Tykun XII

In Monaco präsentierte TYKUN die High-Bow-Version. Ihr höher gezogenes Vorschiff soll mehr Innenraum schaffen. Auf dem Vordeck ist außerdem eine großzügige Sonnenliege vorgesehen. Daneben gibt es die Low-Bow-Version, sie setzt auf ein Walkaround-Layout mit stärkerem Fokus auf Bewegungsfreiheit an Deck.

Italienisches Design

Das Design der Tykun XII stammt von Superyacht-Spezialist Tommaso Spadolini. Grundlage des Projekts war ein Konzept, das mit Benedetta Iovane entwickelt wurde. Die Konstruktion des Rumpfs und die strukturelle Auslegung verantwortete Carlo Bertorello.

TYKUN gehört zur Supertender-Sparte der Gruppo MED. Das Unternehmen hat viel Erfahrung im Bau von Booten für professionelle und militärische Einsätze. Bei der Tykun XII verbindet sich dieses technische Know-how mit einer individuellen Ausstattung.

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Uske Berndt

Uske Berndt

Redakteurin News & Panorama

Uske hat eine Schwäche für die ganz Großen und schreibt vor allem Geschichten über motorisierte Superyachten: Neubauprojekte, Wasserungen und detaillierte Porträts. Dabei nimmt sie die Leser über alle drei bis sechs der schwimmenden Etagen mit, erklärt die Antriebstechnik und die Finessen des Interieur-Designs. Je exklusiver und spezieller, desto besser.

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